Koch-Mehrin - eine Lügnerin?
Das ist die Information zur Präsenzquote der FDP-Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin aus dem Internet-Portal "Parlorama.eu":
Présence125 séance(s) plénière(s) : 41 %
From 20/07/2004 to 07/05/2009
Mit ihrer 41%-Präsenzquote liegt Frau Koch-Mehrin auf Platz 104 von 104 deutschen EU-Parlamentariern. Sie selber behauptet in einer eidesstattlichen Versicherung, dass es rund 75% sein sollen, was die F.A.Z. zu der Vermutung treibt, dass die Dame eventuell gelogen haben könnte.
Den ganzen Fall kann man hier bei ZAPP aufbereitet sehen.
Schlimmer als die offensichtlich geringe Präsenz und Arbeitsleistung im EP von Koch-Mehrin finde ich die Methoden, diese Informationen zu unterdrücken. Ausgerechnet von einer FDP-Abgeordneten. Immerhin gab es in dieser Partei einmal bedeutende Rechtsstaatspolitker.
Bleibt zu hoffen, dass die scheinbar so strahlende Zukunft von Frau Koch-Merin (sie wurde als EU-Kommissarin genauso "gehandelt" wie als Bildungsministerin in einer schwarz-gelben Regierung im Herbst) erst einmal gestoppt ist.
PS: Um der Ausgewogenheit die Ehre zu geben hier (pdf-Dokument) die Stellungnahme von Frau Koch-Mehrin, die sich ihre Präsenz hoch- bzw. schönrechnet. Zu ihren Aktivitäten sagt sie leider nichts.
PPS (06.06.09): In einem Interview im "Tagesspiegel" nannte die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle Frau Koch-Mehrin "das Milli Vanilli der Politik" und bezeichnete sie als "Kunstfigur". Harte Worte. ("Milli Vanilli" war eine Popgruppe, die Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre sehr grosse Erfolge feierte. Später stellte sich heraus, dass die Sänger gar nicht auf den Platten gesungen hatten...)
Présence125 séance(s) plénière(s) : 41 %
From 20/07/2004 to 07/05/2009
Mit ihrer 41%-Präsenzquote liegt Frau Koch-Mehrin auf Platz 104 von 104 deutschen EU-Parlamentariern. Sie selber behauptet in einer eidesstattlichen Versicherung, dass es rund 75% sein sollen, was die F.A.Z. zu der Vermutung treibt, dass die Dame eventuell gelogen haben könnte.
Den ganzen Fall kann man hier bei ZAPP aufbereitet sehen.
Schlimmer als die offensichtlich geringe Präsenz und Arbeitsleistung im EP von Koch-Mehrin finde ich die Methoden, diese Informationen zu unterdrücken. Ausgerechnet von einer FDP-Abgeordneten. Immerhin gab es in dieser Partei einmal bedeutende Rechtsstaatspolitker.
Bleibt zu hoffen, dass die scheinbar so strahlende Zukunft von Frau Koch-Merin (sie wurde als EU-Kommissarin genauso "gehandelt" wie als Bildungsministerin in einer schwarz-gelben Regierung im Herbst) erst einmal gestoppt ist.
PS: Um der Ausgewogenheit die Ehre zu geben hier (pdf-Dokument) die Stellungnahme von Frau Koch-Mehrin, die sich ihre Präsenz hoch- bzw. schönrechnet. Zu ihren Aktivitäten sagt sie leider nichts.
PPS (06.06.09): In einem Interview im "Tagesspiegel" nannte die CDU-Europaabgeordnete Inge Gräßle Frau Koch-Mehrin "das Milli Vanilli der Politik" und bezeichnete sie als "Kunstfigur". Harte Worte. ("Milli Vanilli" war eine Popgruppe, die Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre sehr grosse Erfolge feierte. Später stellte sich heraus, dass die Sänger gar nicht auf den Platten gesungen hatten...)
Gregor Keuschnig - 2009-06-04 11:42


Das Klischee der Partei der Besserverdienenden finde ich per se nicht erfüllt. In den Kommentaren zum FAZ-Artikel wird deutlich, dass "man" dies von Politikern aller Parteien fast erwartet - bei SKM ist's nur diesmal herausgekommen. Und auch nur, weil sie ihre Präsenz bzw. Nichtpräsenz nicht versucht hat, argumentativ zu begründen, sondern mit advokatischen Winkelzügen die Aussagen totschweigen wollte. Wenn der FDP-Generalsekretär Niebel dem SWR-Intendanten einen Brief schreibt, kritische Fragen an SKM aus einer aufgezeichneten Talkshow herauszuschneiden, so sind dies Zustände wie in einer Bananenrepublik. Interessant wäre es allerdings, ob dies auch publik gemacht worden wäre, wenn die Causa bei einem/einer CDU- oder SPD-Kandidaten herausgekommen wäre (siehe Kochs [sic!] Vorgehen im ZDF-Verwaltungsrat gegen Brender).