Der deutsche Film wird hoffnungslos und vollkommen überschätzt. Ich bleibe bei Hollywood und genieße die wenigen deutschen Ausnahmen wie "Marias letzte Reise", der dezent gespielt ist und auf jeglichen Klimbim, Pseudohumor, Überzeichnung oder Überagieren etc. auskommt.... LG tinius
Es hat keinen Sinn, etwas von einer gewissen Kontinuität abhängendes weiterzuführen, wenn Hilfe beim PC ca. ein halbes Jahr dauert oder ganz ausfällt. Einen Fachmann kann ich mir nicht leisten, gerade mal notwendige Ersatzteile. Ich hab zwar noch zusätzlich ein subventioniertes Netbook, aber das taugt gerade dazu, in Kontakt zu bleiben und Blogs und News zu lesen. Zum Arbeiten ist es eher nicht geeignet - Tastatur, Display. Und der jetzt reparierte PC hat vermutlich (wieder) nur eine begrenzte Schadensfreiheitsperiode....
Aber so komm ich mehr zum lesen. ;) Das hat bei meiner Sammelwut denn doch was Gutes. Meine letzten Tops : Silvia Bovenschen : "Älter werden" und "Verschwunden" und meine derzeitige Lektüre von Amir Gutfreund "Unser Holocaust. Meine Flops - weil inhaltlich bedenklich : Arno Surminski : "Die Vogelwelt von Auschwitz" und (leider) Ulla Hahns "Unscharfe Bilder".... LG tinius
Nein, ich schreibe nicht. Und vermissen tu ich allenfalls das Gefühl, was wichtiges zu tun. ;) Und das mag eine Illusion sein - online - Rezensenten gibt es ne Menge, auch Gute.... ;) LG tinius
ich glaube, daß die Online-Rezensenten mehr oder weniger für sich selber schreiben, d. h. es gibt eine kleine Gruppe von Leuten, die gelgentlich einmal etwas anderes lesen als die gängigen Feuilleton-Besprechungen (die lesen sie natürlich auch). Darüber hinaus erzeugt so ein Blog nur das Gefühl, man erreiche damit "die ganze Welt". Theoretisch (technisch) ist das zwar möglich, praktisch geschieht dies nicht. Es sei denn, man steigt irgendwann in die Riege der "Multiplikatoren" auf. Aber dafür taugen Online-Buchbesprecher nicht. Es sind schlichtweg zu viele.
Wirklich und richtig froh, wieder von Ihnen zu lesen, lieber tinius, und sei es auch nur sporadisch und in einigen Kommentaren! Und mir fast noch wichtiger ist es, um Sie zu wissen! Und falls Ihnen das zu schwammig formuliert ist, so suchen Sie sich eine Interpretationsvariante aus, denn sie stimmen alle irgendwie.
@Gregor Keuschnig
Entschuldigen Sie bitte mein Off-Topic, aber das wollte geschrieben werden.
"ich glaube, daß die Online-Rezensenten mehr oder weniger für sich selber schreiben, d. h. es gibt eine kleine Gruppe von Leuten, die gelegentlich einmal etwas anderes lesen als die gängigen Feuilleton-Besprechungen (die lesen sie natürlich auch)."
Ich bin mir sicher, es gibt eine nicht unerhebliche Anzahl von Lesern, die lesen die Feuilleton-Besprechungen höchstens dann, wenn sie von Online-Rezensenten dorthin via Link geführt werden... ;-)
Ich glaube, Ihre Sicht ist ein bisschen zu "euphorisch". Alleine dahingehend schon, weil die "Masse" der Feuilleton-Leser eher wenig mit Online-Medien anfangen können und lieber auf die Zeitung oder das Magazin zurückgreifen: Das ist auch eine Generationenfrage.
Ja, das trieb mich auch um. Aber ich hab ja schon 60 tägliche Leser als "die Welt" und als sinnstiftend gesehen. ;) Auf der anderen Seite kann man auch in Rechnung stellen, was im Feuilleton alles nicht vorkommt..... oder was längst vergriffen ist - und daher auch in den Archiven der Zeitungen verschwunden -, aber dank des Internet - Buchhandels immer noch greifbar und oft nicht weniger zu empfehlen ist. - Ich grüße Sie, Herr Viehrig. :) Es scheint, auch Sie sind in diesem Medium nicht mehr aktiv ? Für mich gilt : Unkraut vergeht nicht - und ebenso : Süchte - wie das Internet und das Sich - Darin - Äußern lassen sich schwer bekämpfen. ;) Das Bedürfnis, sich auszutauschen - über Bücher, Politik - ist mangels adäquater Gesprächspartner eigentlich nur noch im Netz zu befriedigen, sodaß ich reumütig zurückgekrochen komme, regelmäßig Blogs lese und in zwei Bücherforen - zurückhaltend - aktiv bin (auch da gibt es keine Rezensionen meinerseits). Und es gibt eine rein persönliche Ebene : Personen, die man über einige Jahre virtuell kennt, mag man nicht wirklich dauerhaft missen. LG tinius (aber sowas von offtopic. *gg*)
Peter42 - 2009-05-19 20:50
Auftrag
Ich musste letzten Samstag zufällig eine Rezension von Christine Westermann auf WDR2 ertragen. Ich hatte körperliche Schmerzen.
So gesehen ist es fast ein Auftrag weiterzumachen.
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
Willkommen!
Aber so komm ich mehr zum lesen. ;) Das hat bei meiner Sammelwut denn doch was Gutes. Meine letzten Tops : Silvia Bovenschen : "Älter werden" und "Verschwunden" und meine derzeitige Lektüre von Amir Gutfreund "Unser Holocaust. Meine Flops - weil inhaltlich bedenklich : Arno Surminski : "Die Vogelwelt von Auschwitz" und (leider) Ulla Hahns "Unscharfe Bilder".... LG tinius
Jetzt bin ich aber froh!
fastnoch wichtiger ist es, um Sie zu wissen! Und falls Ihnen das zu schwammig formuliert ist, so suchen Sie sich eine Interpretationsvariante aus, denn sie stimmen alle irgendwie.@Gregor Keuschnig
Entschuldigen Sie bitte mein Off-Topic, aber das wollte geschrieben werden.
"ich glaube, daß die Online-Rezensenten mehr oder weniger für sich selber schreiben, d. h. es gibt eine kleine Gruppe von Leuten, die gelegentlich einmal etwas anderes lesen als die gängigen Feuilleton-Besprechungen (die lesen sie natürlich auch)."
Ich bin mir sicher, es gibt eine nicht unerhebliche Anzahl von Lesern, die lesen die Feuilleton-Besprechungen höchstens dann, wenn sie von Online-Rezensenten dorthin via Link geführt werden... ;-)
@Peter Viehrig
Auftrag
So gesehen ist es fast ein Auftrag weiterzumachen.
@Peter42
@tinius
60 regelmäßige Leser wären für mich Luxus. Seit Google wieder irgendwie mitspielt, gibt's mehr "Klicker". Leser aber höchstens ein Dutzend.