konnte ich im November '08 lesen ( Ostalb-Kultur vom 18.11.2008, S. 27).
Lieber Herr K., die eigenen Kinder machen es uns täglich vor: ein großer Teil der Kommunikationszukunft ist das Internet.
Die „ältere“ Generation, die sog. „Frontalunterrichteten“ hat es da schon schwerer. Sich zu outen, sich öffentlich zu präsentieren bedeutet eine gewisse Schwellenangst zu überschreiten.
Nutzer älteren Jahrgangs, die konsumieren und sich nicht outen wollen, sog. „Schlüssellochgucker“, werden in einigen Jahren viel dazugelernt haben und die Form von Online-Kommunikation ganz für sich entdecken. Sie ist doch wie eine Welle. Fragt sich dann nur noch, auf welcher möchte ich mitschwimmen?
Das man i.d.R. kein Einzelgänger als Blogger sein will, erscheint mir logisch, da man/frau sich ja austauschen möchte ( empfinde ich als totale Bereicherung in unserer Welt der Soaps und „Zauberer“). Und der Betreiber eines Blogs wünscht sich Multiplikatoren, sonst ist man ja doch wieder alleine, da stimme ich Ihnen ganz zu. Aber ob da ein Zusammenschluß, eine Auflösung der sog. „Vielstaaterei“ die Lösung ist, weiß ich nicht zu beantworten und kann keinen Vorschlag machen (schade).
Auf jeden Fall, bei den Millionen Nutzern braucht man sicher eine starke Plattform ( sprich: starke Lobby), um, wie Sie es schreiben, oft genug verlinkt zu werden, um damit an eine größere Leserschaft zu kommen.
Es wird wie beim Fernsehen sein, die Masse "liest" ihr „Unterschichtenprogramm“, die sehr viel kleinere Menge bleibt bei „ARTE“ oder „3Sat“.
Noch zum Thema „Rückzug der Blogs“: ich las in den letzten Tagen etwas von sog. „Slow-Bloggen“. Kommt anscheindend, wie soll es anders sein, aus Amerika. Ist da etwas dran?
Und nun schalte ich diese Mühle aus, das Wetter ist zu schön, um weiter am PC zu hocken.
Herzliche Grüße
von
mir
Entscheidend ist, dass die Leser bleiben. Dafür muss man weg von den normalen Präsentationsformen (dieser Blog ist ist absolut stinknormal; Buchrezensionen gibt es massig bei Amazon, dafür braucht man das hier z. B. nicht). Als Privat-Blogger und mangels Formalqualifikation habe ich weder Zeit noch Möglichkeiten andere, heute gewünschte Präsentationsformen zu kreieren oder auf einer Welle zu schwimmen (ohne, dass es sofort peinlich würde).
Das würde sich m. E. nicht grossartig ändern, wenn man mit mehreren einen kollaborativen Blog betreiben würde. Es sei denn, die anderen sind "Profis". Dann brauchen die aber wieder keine Amateure.
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
„Die Welt ist eine Google“
Lieber Herr K., die eigenen Kinder machen es uns täglich vor: ein großer Teil der Kommunikationszukunft ist das Internet.
Die „ältere“ Generation, die sog. „Frontalunterrichteten“ hat es da schon schwerer. Sich zu outen, sich öffentlich zu präsentieren bedeutet eine gewisse Schwellenangst zu überschreiten.
Nutzer älteren Jahrgangs, die konsumieren und sich nicht outen wollen, sog. „Schlüssellochgucker“, werden in einigen Jahren viel dazugelernt haben und die Form von Online-Kommunikation ganz für sich entdecken. Sie ist doch wie eine Welle. Fragt sich dann nur noch, auf welcher möchte ich mitschwimmen?
Das man i.d.R. kein Einzelgänger als Blogger sein will, erscheint mir logisch, da man/frau sich ja austauschen möchte ( empfinde ich als totale Bereicherung in unserer Welt der Soaps und „Zauberer“). Und der Betreiber eines Blogs wünscht sich Multiplikatoren, sonst ist man ja doch wieder alleine, da stimme ich Ihnen ganz zu. Aber ob da ein Zusammenschluß, eine Auflösung der sog. „Vielstaaterei“ die Lösung ist, weiß ich nicht zu beantworten und kann keinen Vorschlag machen (schade).
Auf jeden Fall, bei den Millionen Nutzern braucht man sicher eine starke Plattform ( sprich: starke Lobby), um, wie Sie es schreiben, oft genug verlinkt zu werden, um damit an eine größere Leserschaft zu kommen.
Es wird wie beim Fernsehen sein, die Masse "liest" ihr „Unterschichtenprogramm“, die sehr viel kleinere Menge bleibt bei „ARTE“ oder „3Sat“.
Noch zum Thema „Rückzug der Blogs“: ich las in den letzten Tagen etwas von sog. „Slow-Bloggen“. Kommt anscheindend, wie soll es anders sein, aus Amerika. Ist da etwas dran?
Und nun schalte ich diese Mühle aus, das Wetter ist zu schön, um weiter am PC zu hocken.
Herzliche Grüße
von
mir
Das würde sich m. E. nicht grossartig ändern, wenn man mit mehreren einen kollaborativen Blog betreiben würde. Es sei denn, die anderen sind "Profis". Dann brauchen die aber wieder keine Amateure.