Sehr - um das abgegriffene Wort zu verwenden -, interessant. Und ein Satz der unter die Haut geht: Und schon Casanova wusste, wie man das Leben "betäubte", in dem sein Verstreichen durch das Vergnügen unmerklich machte. Das erinnert mich an eine kurze Diskussion bei/mit ANH, die Du aber vielleicht kennst.
Der Knacks hängt offenbar mit der Moderne zusammen; vielleicht auch mit dem Verlust von etwas, dessen man sich sicher wähnte; ich meine mit dem was man erfülltes Leben nennen könnte, etwas das selbst wir moderne Menschen - wenn vielleicht in abgeschwächtem Verständnis - suchen, und das auch an der Sinnfrage hängt. Der Knacks ist vielleicht nichts weiter, als die Erkenntnis, dass genau das schiefgegangen ist, wir es aber nie bemerkt haben, und erst in der Rückschau erkennen.
[Der Knacks könnte die Moderne selbst sein, die Unmöglichkeit der unbedarften Anschauung, die stete Infragestellung dessen, was man erlebt, oder erlebt hat, und damit die Unmöglichkeit unbedarfter Erfahrung, die Unmöglichkeit einfach glücklich zu sein, ohne das sofort wieder in Frage zu stellen.]
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Der Knacks hängt offenbar mit der Moderne zusammen; vielleicht auch mit dem Verlust von etwas, dessen man sich sicher wähnte; ich meine mit dem was man erfülltes Leben nennen könnte, etwas das selbst wir moderne Menschen - wenn vielleicht in abgeschwächtem Verständnis - suchen, und das auch an der Sinnfrage hängt. Der Knacks ist vielleicht nichts weiter, als die Erkenntnis, dass genau das schiefgegangen ist, wir es aber nie bemerkt haben, und erst in der Rückschau erkennen.
[Der Knacks könnte die Moderne selbst sein, die Unmöglichkeit der unbedarften Anschauung, die stete Infragestellung dessen, was man erlebt, oder erlebt hat, und damit die Unmöglichkeit unbedarfter Erfahrung, die Unmöglichkeit einfach glücklich zu sein, ohne das sofort wieder in Frage zu stellen.]