Am Freitag war Willemsen in der Sendung Philosophisches Radio im WDR5 zu hören. Eine Sendung, die sich einem gesetzten Thema durch die Vorstellung durch Jürgen Wiebicke und einen Gast oder den Hausphilosophen und anschließender Diskussion mit dem Experten UND Hörern nähert. So sehr mich die Themen häufig interessieren, bereiten mir die Anrufe der Hörer meist körperliches Unwohlsein. Anhören kann man sich die Sendung hier (ca. eine Stunde).
Wie immer kam mir Willemsen wie eine stark gewürzte Speise vor, die auf den ersten Eindruck sehr schmackhaft ist, dann aber so aufdringlich wird, dass sie fast abstoßend erscheint. Auch hatte ich wieder das Gefühl das Willemsen seine Arbeiten wie ein Komponist beherrscht. Aus einem guten Thema macht er auch eine gute Sonate, wobei das Handwerkliche fast mehr im Rampenlicht steht, als der musikalische Gehalt. Aber das ist wohl seine Art. Insgesamt aber ein interessanter Gedanke mit viel Betroffenheitslyrik.
Danke für den Link. Deine Einschätzung teile ich zum grossen Teil. Peinlich wird es da, wo die Sendung in Lebenshilfe abdriftet und Aussagen der Hörer, die definitiv nicht Willemsens Knacks-These treffen, von ihm noch entsprechend umgebogen werden. Einmal sagt der Moderator fast hilflos, dass er seine eigene Lektüre nicht mehr wiederfindet (ca. bei 28 Min). Er sprach mir da aus dem Herzen.
Das Buch ist wohltuender. Ich möchte es fast empfehlen.
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Philosophisches Radio
Wie immer kam mir Willemsen wie eine stark gewürzte Speise vor, die auf den ersten Eindruck sehr schmackhaft ist, dann aber so aufdringlich wird, dass sie fast abstoßend erscheint. Auch hatte ich wieder das Gefühl das Willemsen seine Arbeiten wie ein Komponist beherrscht. Aus einem guten Thema macht er auch eine gute Sonate, wobei das Handwerkliche fast mehr im Rampenlicht steht, als der musikalische Gehalt. Aber das ist wohl seine Art. Insgesamt aber ein interessanter Gedanke mit viel Betroffenheitslyrik.
Das Buch ist wohltuender. Ich möchte es fast empfehlen.