Als Journalist lese ich nach Möglichkeit/Zeitbudget alle Kommentare unter meinen Texten. Die Bewertungsfunktion, die es z.B. bei heise online gibt, ignoriere ich. Sie taugt allenfalls als Indiz, ob mein Thema Auslöser für einen Flamewar ist. Die Kommentare haben neben der Korrekturfunktion ganz klar eine "Steinbruchfunktion". Über sie lerne ich sehr häufig die Menschen (oder nur die Forumsnamen) kennen, die tief im Thema stecken. Unglaublich viele sind sehr freundlich und helfen mir weiter, ein paar geben mir seit Jahren Tipps. Das Weiterhelfen gilt auch für die richtig negativen Kommentare. Die paar Idioten, die immer mal wieder aufschlagen, fallen nicht ins Gewicht. Umgekehrt kommentiere ich in Verschnaufpausen gerne bei anderen und finde es lustig, welche Geschichten daraus entstehen.
Verglichen mit der Zeit, als Leserbriefe den Rückkanal bildeten, sind Kommentare einfach besser. Wer sich in die Zeit zurücksehnt, als Leserbriefe "waschkörbeweise" kamen, betreibt nostalgische Hudelei.
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Kommentare hier...
Anregungen...
sind immer willkommen - aber ich glaube, ich kann zum...
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Verglichen mit der Zeit, als Leserbriefe den Rückkanal bildeten, sind Kommentare einfach besser. Wer sich in die Zeit zurücksehnt, als Leserbriefe "waschkörbeweise" kamen, betreibt nostalgische Hudelei.