lieber Keuschnig, zu Ihrer Littell-Rezension. Habe aufmerksam verfolgt, was Herbst da mit seinen Notaten angefangen hat und habe ihn schließlich beim Lesen "überholt". Wobei ich immer mehr zu der Auffassung kam, daß es sich nicht lohne, die Geschichte (also die Lesenotate) bis zum Schluß durchzuhalten.
Richtig ärgerlich ist bei Littell das Endkapitel, das zur reinen Stilblütenlese entartet, als hätten Übersetzer und Lektor die Lust verloren. Schade um Littell - es beginnt wie ein großer Wurf und verheddert sich in Details.
Nach dem Lesen im FAZ-"Reading-Room" hatte ich keine Lust mehr auf das Buch. Dann hatte ich die Notate von ANH gelesen und wollte mir ein vollständiges Urteil bilden. Das Buch entfaltete bei mir während des Lesens sehr wohl eine gewisse Dynamik, ein Interesse (ich würde es aber nicht Sog nennen - die Distanz war immer da) und ich bin auf eine fast kindliche Weise froh, es zu Ende gelesen zu haben.
"Stilblütenlese" ist eine sehr schöne und zutreffende Formulierung.
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Kommentare hier...
Anregungen...
sind immer willkommen - aber ich glaube, ich kann zum...
Respekt
Richtig ärgerlich ist bei Littell das Endkapitel, das zur reinen Stilblütenlese entartet, als hätten Übersetzer und Lektor die Lust verloren. Schade um Littell - es beginnt wie ein großer Wurf und verheddert sich in Details.
"Stilblütenlese" ist eine sehr schöne und zutreffende Formulierung.