ZEIT-"Leserbeitrag": Ein Flop
Alles in allem enttäuschend: einen "Leserbeitrag" auf zeit.de zu posten. Man siehe hier.
Sicher, der Beitrag ist lang. Und das Thema des Mehrheitswahlrechts scheinbar langweilig (obwohl es in Österreich im vergangenen Jahr diskutiert wurde); unattraktiv. Und es ist als FDP-, Grünen- oder Linke-Anhänger ein Affront. Vielleicht auch, weil man vom Gewohnten nicht abweichen will. Im Prinzip hat es mit mangelndem Selbstbewusstsein der eigenen politischen Kraft zu tun. Auch das: verzeihlich.
Aber die Leser dieses Forums machen sich offensichtlich keine grosse Mühe. Verallgemeinern. Lesen nicht. Pauschalisieren. Dann ganz schnell - natürlich! - der Hitler-Vergleich. Wo ist die politische Bildung dieser Menschen dahin? Kein einziges sachliches Gegenargument (es gäbe ja welche, so ist das ja nicht). Stattdessen: Schlechte Bewertungen. Soviel Langeweile war nie.
Web 0.0 in Reinkultur. Macht wenig Lust auf weiteres. Genauer gesagt: gar keine.
Wer will den Beitrag hier lesen und kommentieren?
Sicher, der Beitrag ist lang. Und das Thema des Mehrheitswahlrechts scheinbar langweilig (obwohl es in Österreich im vergangenen Jahr diskutiert wurde); unattraktiv. Und es ist als FDP-, Grünen- oder Linke-Anhänger ein Affront. Vielleicht auch, weil man vom Gewohnten nicht abweichen will. Im Prinzip hat es mit mangelndem Selbstbewusstsein der eigenen politischen Kraft zu tun. Auch das: verzeihlich.
Aber die Leser dieses Forums machen sich offensichtlich keine grosse Mühe. Verallgemeinern. Lesen nicht. Pauschalisieren. Dann ganz schnell - natürlich! - der Hitler-Vergleich. Wo ist die politische Bildung dieser Menschen dahin? Kein einziges sachliches Gegenargument (es gäbe ja welche, so ist das ja nicht). Stattdessen: Schlechte Bewertungen. Soviel Langeweile war nie.
Web 0.0 in Reinkultur. Macht wenig Lust auf weiteres. Genauer gesagt: gar keine.
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Gregor Keuschnig - 2008-02-26 18:08
