Ich komme gerade von einer internationalen Tagung zurück, in der Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen und auch Glaubenshaltungen auf Basis empirischer Daten und dem Stand der Evolutionsforschung die Evolution der Religiosität (die "Biology of Faith") diskutiert haben. Dawkins wurde und wird von kaum einem seriösen Wissenschaftler ernst genommen, da schon seine Grundannahmen unreflektiert sind und seine "Memetik" seit zwei Jahrzehnten keine klaren Definitionen, keine empirischen Studien, dafür aber eine Unmenge Widersprüche aufzuweisen hat.
Dennoch sehe ich den "Gotteswahn" nicht nur als polemisches Machwerk, sondern auch als eine Ermutigung für seriöse Forschung an. Dawkins stellt radikale Fragen und ermutigt so endlich auch unsere geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten, sich dem Dialog mit den Naturwissenschaften und besonders der Evolutionstheorie zu stellen. Nur weil selbst in gebildeten Kreisen nicht klar ist, was Evolution eigentlich bedeutet, kann Dawkins seine Weltanschauung als Wissenschaft vermarkten.
Danke für die Rezension, die ich von meinem Blog aus verlinken werde!
Dawkins nicht wissenschaftlich
Dennoch sehe ich den "Gotteswahn" nicht nur als polemisches Machwerk, sondern auch als eine Ermutigung für seriöse Forschung an. Dawkins stellt radikale Fragen und ermutigt so endlich auch unsere geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten, sich dem Dialog mit den Naturwissenschaften und besonders der Evolutionstheorie zu stellen. Nur weil selbst in gebildeten Kreisen nicht klar ist, was Evolution eigentlich bedeutet, kann Dawkins seine Weltanschauung als Wissenschaft vermarkten.
Danke für die Rezension, die ich von meinem Blog aus verlinken werde!