Erstmal bin ich froh, dass ich nicht der einzige bin, der das lange Zitat nicht versteht. Bzw. der nicht versteht, worin die Beweiskraft liegen soll. Da ich in Philosophie eine Niete bin, will ich aber nicht weiter darauf eingehen.
Jetzt zur Frage (führt ewas vom Thema weg, sorry). Du schreibst von "Zeiten fast blinden Wissenschaftsglaubens" und am Schluss nochmal vom "berechtigten Furor gegen die immer weiter fortschreitende Verwissenschaftlichung der Welt". Mich würde interessieren, woran du diese festmachst. Mir scheint, dass die Welt vor z.B. 50 oder 70 Jahren viel "verwissenschaftlichter" war als heute.
Beispielsweise mit fortschreitenden Dominanz der Neurowissenschaften (die der Philosophie den Rang ablaufen wollen - alles wird jetzt über die Gehirnfunktionen erklärt) oder auch einfach nur mit der Technikgläubigkeit etlicher Protagonisten was die Gentechnik angeht (um dies sehr stark zu pauschalieren), haben wir m. E. eine Dimension erreicht, in der sich der Mensch (bzw. der Wissenschaftler) sich schöpferisches anmasst.
Vielleicht ist aber auch nur die Qualität der "Verwissenschaftlichung" eine andere, weil es (mit Beck gesprochen) zu Risiken führen kann, die globale Auswirkungen haben können.
Klopstein (anonym) - 2007-08-20 21:57
Stirnklatsch
An das naheliegendste hatt ich gar nicht gedacht. Neurowissenschaften, ja klar. Und Gentechnik, und Mikrobiologie überhaupt. Ich war auf einer ganz anderen Schiene, zunehmende Geringschätzung von (im weitesten Sinne) wissenschaftlicher Gedankenführung, oder überhaupt der vier Grundrechenarten. Anscheindend surfe ich in letzter Zeit zuviel auf spinnerten Esoterikseiten herum.
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
Frage
Jetzt zur Frage (führt ewas vom Thema weg, sorry). Du schreibst von "Zeiten fast blinden Wissenschaftsglaubens" und am Schluss nochmal vom "berechtigten Furor gegen die immer weiter fortschreitende Verwissenschaftlichung der Welt". Mich würde interessieren, woran du diese festmachst. Mir scheint, dass die Welt vor z.B. 50 oder 70 Jahren viel "verwissenschaftlichter" war als heute.
Vielleicht
Vielleicht ist aber auch nur die Qualität der "Verwissenschaftlichung" eine andere, weil es (mit Beck gesprochen) zu Risiken führen kann, die globale Auswirkungen haben können.
Stirnklatsch