In einer Buchhandlung würde ich vielleicht ein bisschen durch die Seiten blättern, um das Buch dann angewidert zur Seite zu legen.
Der Titel mit der Adjektivierung "letzte" reicht aus, um das gesamte Buch zu desavouieren.
Etwas so zu titulieren zeigt von der Art von Journalismus oder Geschreibse, der es nicht auf den Inhalt ankommt.
Es wäre aber zu hoffen, dass es "das letzte Buch" des Autors ist, genauso wie ich ihm wirtschaftlichen Misserfolg damit wünsche.
Ich könnte langatmig begründen, warum mich der Titel so aufregt, doch glaube ich, dass ich von den wesentlichen Lesern auch so verstanden werde.
ist reichlich merkwürdig. Spaemann ist aber ein seriöser Religionsphilosoph - vielleichst schaust Du Dir ja wenigstens den Anfang des Videostreams einmal an. Dort kommt irgendwann heraus, dass er sein Buch sicherlich anders genannt hätte (die Vokabel "Gottesbeweis" negiert er ja bereits im zweiten Satz im Vorwort). Da ist wohl auf den Verlag sehr viel "Rücksicht" genommen worden.
Er ist 80 Jahre alt - vielleicht meint er deshalb, es sei "der letzte" - also sein letzter, sozusagen. Beziehungsweise: der letzte, den er noch gedenkt zu denken.
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
Der letzte Titel
Der Titel mit der Adjektivierung "letzte" reicht aus, um das gesamte Buch zu desavouieren.
Etwas so zu titulieren zeigt von der Art von Journalismus oder Geschreibse, der es nicht auf den Inhalt ankommt.
Es wäre aber zu hoffen, dass es "das letzte Buch" des Autors ist, genauso wie ich ihm wirtschaftlichen Misserfolg damit wünsche.
Ich könnte langatmig begründen, warum mich der Titel so aufregt, doch glaube ich, dass ich von den wesentlichen Lesern auch so verstanden werde.
Ja, der Titel...
Er ist 80 Jahre alt - vielleicht meint er deshalb, es sei "der letzte" - also sein letzter, sozusagen. Beziehungsweise: der letzte, den er noch gedenkt zu denken.
@steppenhund