Mich interessiert jetzt brennend: Woran merkst du das Überinstrumentalisieren?
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Und woran erkenne ich den Unterschied: Der Erzähler ... mehr ein Beschreiber als ein Erzähler.
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Du schreibst so ausführlich über das Buch, dass ich am Ende des letzten Absatzes Lust bekommen habe, es als Ganzes zu lesen. Vielleicht auch deswegen, da ich aus dem Wesen meines Frau seins eher einen Zugang zum Thema Visionen habe, als zur Analyse von Wirtschaftsmechanismen.
Auch wenn es möglicherweise ein deinem Weblog nicht üblich ist:
Mit Überinstrumentalisierung meine ich, dass in vielen Kritiken die indische Göttin "Kali" von den Rezensenten ins Spiel gebracht wird - obwohl sich im Buch selber kein einziger Hinweis darauf findet; nicht einmal die geringste Spur.
Der Unterschied Beschreiber / Erzähler resultiert daraus, dass es viele fast theaterähnliche Beschreibungen des "Erzählers" gibt.
Hab' Dank für deine freundliche Antwort.
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In einem Absatz steht "Das Wünschen hat geholfen". Dazu erzähle ich dir eine kleine Geschichte, vielleicht findest du gefallen an ihr. Ich hatte ein spezielles Modell eines Füllfederhalters entdeckt, das mir auf Anhieb so gut gefiel, dass ich eines haben mochte. Allerdings lag der Neupreis des guten Stücks über dem eines Monatsgehalts und ich überlegte, ob ich mir das allen Ernstes leisten konnte und entschied mich dafür, eine Neuanschaffung bleiben zu lassen. Stattdessen wünschte ich mir, ich würde dieses eine gesuchte Modell unter Tausenden von Modellen von Füllfederhaltern auf einem mir bekannten Flohmarkt in der Stadt entdecken. Monate hatte ich nicht mehr an meinen Wunsch gedacht, aber eines Morgens traf ich am Bahnhof der Stadt ein und als ich meine Freundin beobachtete, wie sie zum Zug stöckelte, fiel mir diese Geschichte mit dem begehrten Füllfederhalter ein. Kurz entschlossen fuhr ich an den Ort, an dem genau an diesem Tag Flohmarkt abgehalten wurde.
Bereits beim fünften Aussteller von rund vierhundert, an dem cih vorbei gegangen bin, sah ich sogleich ein Etui der gesuchten Marke. Der Betreiber zeigte mir den darin befindlichen Füllfederhalter und erstaunlicherweise der war genau der von mir gesuchte! Stell dir vor, wie gering die Chance ist, einen äußerst seltenen Füllfederhalter an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu finden.
Handke hatte 1974 eine Sammlung kleiner Prosatexte, Gedichte, Bilder mit dem Titel "Als das Wünschen noch geholfen hat" herausgebracht. Diesem Buch vorangestellt das Zitat aus dem Froschkönig der Brüder Grimm: "In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle sehr schön..."
Wer weiss, vielleicht kann man irgendwann einmal Weblogs mit Füller schreiben...
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
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Und woran erkenne ich den Unterschied: Der Erzähler ... mehr ein Beschreiber als ein Erzähler.
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Du schreibst so ausführlich über das Buch, dass ich am Ende des letzten Absatzes Lust bekommen habe, es als Ganzes zu lesen. Vielleicht auch deswegen, da ich aus dem Wesen meines Frau seins eher einen Zugang zum Thema Visionen habe, als zur Analyse von Wirtschaftsmechanismen.
Auch wenn es möglicherweise ein deinem Weblog nicht üblich ist:
Liebe Grüße
Rosenherz
Der Unterschied Beschreiber / Erzähler resultiert daraus, dass es viele fast theaterähnliche Beschreibungen des "Erzählers" gibt.
Auch Dir liebe Grüsse!
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In einem Absatz steht "Das Wünschen hat geholfen". Dazu erzähle ich dir eine kleine Geschichte, vielleicht findest du gefallen an ihr. Ich hatte ein spezielles Modell eines Füllfederhalters entdeckt, das mir auf Anhieb so gut gefiel, dass ich eines haben mochte. Allerdings lag der Neupreis des guten Stücks über dem eines Monatsgehalts und ich überlegte, ob ich mir das allen Ernstes leisten konnte und entschied mich dafür, eine Neuanschaffung bleiben zu lassen. Stattdessen wünschte ich mir, ich würde dieses eine gesuchte Modell unter Tausenden von Modellen von Füllfederhaltern auf einem mir bekannten Flohmarkt in der Stadt entdecken. Monate hatte ich nicht mehr an meinen Wunsch gedacht, aber eines Morgens traf ich am Bahnhof der Stadt ein und als ich meine Freundin beobachtete, wie sie zum Zug stöckelte, fiel mir diese Geschichte mit dem begehrten Füllfederhalter ein. Kurz entschlossen fuhr ich an den Ort, an dem genau an diesem Tag Flohmarkt abgehalten wurde.
Bereits beim fünften Aussteller von rund vierhundert, an dem cih vorbei gegangen bin, sah ich sogleich ein Etui der gesuchten Marke. Der Betreiber zeigte mir den darin befindlichen Füllfederhalter und erstaunlicherweise der war genau der von mir gesuchte! Stell dir vor, wie gering die Chance ist, einen äußerst seltenen Füllfederhalter an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu finden.
Mit besten Grüßen!
Rosenherz
Handke hatte 1974 eine Sammlung kleiner Prosatexte, Gedichte, Bilder mit dem Titel "Als das Wünschen noch geholfen hat" herausgebracht. Diesem Buch vorangestellt das Zitat aus dem Froschkönig der Brüder Grimm: "In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle sehr schön..."
Wer weiss, vielleicht kann man irgendwann einmal Weblogs mit Füller schreiben...