Neulich habe ich ein von Gero von Boehm geführtes Interview mit Handke gesehen, und wahrscheinlich war dieses 'Gesehen' letztlich der Grund, dass ich auch auf die später folgende Verfilmung des 'kurzen Briefes zum langen Abschied' keine rechte Lust mehr hatte. Man sollte Schriftstellern überhaupt keine Plattform im Fernsehen einräumen - das Pilzefinden in der 'Niemandsbucht' habe ich in der filmischen Übersetzung nurmehr als peinlich empfinden können, dabei gehört die Reflexion übers Suchen & Finden zu meinen erklärten Lieblingsstellen bei Handke. Da lobe ich mir mittlerweile einen Pynchon, der es geschafft hat, von solchen immer frustrierenden Visualisierungen frei zu bleiben....
Da muss ich mal recherchieren - GvB mit Handke. Interessant.
(Das Schöne bei Handke: Seine Bücher sind eigentlich nicht verfilmbar. "Die Wiederholung" hat er ja selber als Regisseur verfilmt - mit Bruno Ganz und Jeanne Moreau - aber: im Gegensatz zu sonstigen Literaturverfilmungen, bei denen der Film die selbsterzeugten Bilder überlagert, war es bei mir eher umgekehrt.)
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Gutschein, aber nicht nur...
(Das Schöne bei Handke: Seine Bücher sind eigentlich nicht verfilmbar. "Die Wiederholung" hat er ja selber als Regisseur verfilmt - mit Bruno Ganz und Jeanne Moreau - aber: im Gegensatz zu sonstigen Literaturverfilmungen, bei denen der Film die selbsterzeugten Bilder überlagert, war es bei mir eher umgekehrt.)