Also ich habe jetzt einmal das Buch quergelesen und fand es ganz amüsant. Es ist ein ausreichend komplettes Kompendium des Beginns einer Netzkultur, die sich hype-mäßig mit web2.0 bezeichnet, von der wir aber wirklich noch nicht wissen, was Sache sein wird.
Einen wesentlchen Veränderungsfaktor leisten ja auch die diversen Einkaufstouren der Großen, die wesentliche Fortschritte aufkaufen, sobald sie von der Masse akzeptiert wurden. Eine Zeitlang bleiben die Dienste dann noch kostenlos, aber irgendwie gelingt immer der Griff ins Geldbörsel des Users.
Seine Vorstellung, dass bereits in 20 Jahren die Politik eine andere sein wird, weil es diese neue Medienwelt gibt, halte ich für blauäugig. Es wäre gar nicht gut, wenn eine derartige Veränderung so schnell eintreten würde. Wenn die Menschheit so schnell reagierte, täte sie das auch in Bezug auf negative Entwicklungen und wir wären in zwanzig Jahren genauso zum Aussterben gefährdet.
Die Menschheit ist stabiler. Robuster, wenn sie wirklich bedroht wird und träger, wenn sie etwas aus der Geschichte lernen sollte.
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Das der Wahrheitsgehalt im Netz nicht größer sein kann als bei realen Medien finde ich nicht überraschend. Interessiert man sich wirklich für die "Wahrheit", kann man das auch heute am besten dadurch bewerkstelligen, dass man die Artikel über ein Thema aus verschiedenen, durchaus auch politisch gefärbten Online-Zeitungen miteinander vergleicht und den gemeinsamen Nenner auszumachen versucht.
Die Wahrheit findet man selbst heraus oder auch nicht. Aber vielleicht geht es gar nicht darum. Die Leute wollen ja emotionalisert werden. Emotionen sind statistisch begehrter als Infromationen - behaupte ich mal.
Ich halte aber Möllers Meinung durchaus für legitim. Es ist dieser Optimismus, welcher durch das Anstreben des Unmöglichen Mögliches erreicht.
Die Polarisierung Open Source versus Microsoft ist in dieser Darstellung nicht korrekt. Man könnte vielleicht Microsoft als pars pro toto verwenden, doch Microsoft ist nicht gleich zu setzen mit kommerzieller Software. Da gibt es ähnlich große Unternehmen mit drei und mehr Buchstaben, die sich gleiche Beträge für vergleichbare Software zahlen lassen.
Die Marktdurchdringung hat Microsoft ja mit einem ziemlich cleveren Trick in den neunziger Jahren geschafft. Die Raubkopien wurden ganz bewusst geduldet. Die Software war nicht besonders geschützt. So gab es von den wesentlichen Arbeitspferden Betriebssystem und Word, allenfalls Excel mehr als einstellige Verwendungskopien pro verkaufte Einheit.
Damit wurde ein Bedienungsstandard faktisch geschaffen. Später wurden die Preise noch etwas angepasst und der Schritt in die Legalität angepriesen.
Verwendet eine Firma Microsoft, so dürfen die Angestellten die Office-Pakete auch auf ihren persönlichen Rechnern nützen. Die ganze Entscheidung fällt also in den großen Unternehmen und in der öffentlichen Hand.
Es gibt kommerzielle Software, deren Auflagen nicht mit Open Source zu bewältigen wären und es ist andererseits nicht einzusehen, warum private Software etwas kosten muss, wenn es genügend Leute gibt, die Open Source für die gängigsten Anwendungen erzeugen.
Wenn ich nicht zu Hause die in der Firma verwendete Software mimikrieren müsste, verwendete ich sicher eine gängige Linux-Installation mit Open-Office.
Ich kann mich noch an meine erste Linux-Installation vor 10 Jahren erinnern. Ging klaglos bis auf die graphische Oberfläche. Der X-Server war nämlich nur immer einige Monate lauffähig - Testversion.
Heute ist eine Linux-Installation nicht komplizierter als eine - sagen wir - Windows 2000-Installation. Bei XP war ich selber überrascht, wie klaglos es funktionierte, selbst auf älteren Rechnern.
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Ich bin vielleicht nicht der typische Adressat für das Buch, obwohl ich selbst durchaus großen Nutzen daraus ziehe. Es hat mir einen gewissen Überblick verschafft und auch eine Systematik hergestellt, die bereits Gewusstes jetzt besser einordnen kann.
Dass Nensch nicht vorkommt, kümmert mich wenig. Mit diesem Eintrag http://warteschlange.twoday.net/stories/23231/ fühle ich mich gut vertreten.
Ich könnte aus Amerika auch noch andere Blogpioniere nennen, die nicht nur die Blogwelt sondern auch "normale" Webpräsenzen revolutioniert haben.
Und ja, es gab ein Leben vor dem Internet. Die Netzwelt Compuserve, welche auf einer Sterntopologie basierte, verband Menschen aus der ganzen Welt in Foren, SIGs (special interest groups) und chats, abgesehen, dass es damals für nicht an den Unis angestellte Personen den email-Betrieb ermöglichte.
Die Chat-Möglichkeiten bei Compuserve waren ausgereifter als im Internet, zumindest bis ins Jahr 2004.
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Den Qualitätsvergleich zwischen kommerizieller und Open Source Software kann man anhand einiger Studien nachlesen. Als ehemaliger Testmanager kenne ich Statistiken, die teilweise der Open Source Software höhere Zuverlässigkeit bescheinigen. Selbst die Fehlerkorrekturen passieren in der Regel schneller. Man kann daraus aber leider nicht ableiten, dass jede Software mit Open Source erzeugt werden kann. Ach, das ist ein langes Thema. Wenn es interessiert, dann mach ich einmal bei mir einen Eintrag.
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Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: Personal Computers sind heute wirklich ziemlich leicht handhabbar, wenn man bedenkt, welche Komplexität sich dahinter verbirgt.
So schwierig ist die Bedienung gar nicht, auch nicht die Installation, wenn man sich in gleichem Ausmass dafür widmet, wie man es in den Siebzigerjahren für die Hifi-Anlage, für den Super-8.Film, für das Reparieren von Autos oder irgendeinem Spezialhobby aufgewendet hat. Es ist nur eine Frage des Interesses.
Ich wundere mich immer, was tatsächlich schon alles machbar ist. Und ich hab in den achtziger-Jahren noch selbst Computer auf Basis z80 gebaut, von der Schaltung bis zum Layout der Printplatte, von den Basistreibern bis zum freiprogrammierbaren Betriebssystem in FORTH. Das meiste verstehe ich ja noch:) In einem teile ich aber Möllers Meinung ganz gewiss: was da jetzt passiert, verändert unsere Gesellschaft (gerade auch, weil die Extremgruppen es auch nützen können) und es wird spannend, wie diese Veränderung aussehen wird. So rosig, wie Möller schreibt, wohl leider nicht.
Ich glaube, dass Ihre Methode, die Wahrheit durch die Lektüre unterschiedlicher Medien sozusagen selbst zu "finden" eine gute Möglichkeit darstellt, den Realitäten/"der" Realität nahe zu kommen. Sie ist aber leider nicht immer möglich.
Gerade hier erweist sich das Internet als durchaus problematisch (man kann das auch als Herausforderung sehen, natürlich). Wenn ich beispielsweise etwas über Stromwirtschaft recherchieren will, so stosse ich sehr schnell auf umfangreiche Lobbykompendien der entsprechenden Konzerne. Ebenso schnell erhalte ich alle möglichen Informationen alternativer Organisationen und Institutionen. Im Zweifel muss ich alles genau durchlesen. Ich bin aber nicht "vom Fach" – es stossen nach endlos langer Zeit Meinung und Gegenmeinung aufeinander. Ich werde mich durch eine Vielzahl von Faktoren für eine Seite mehr oder weniger entscheiden oder sie nur ein bisschen favorisieren. Aber eine "neutrale" Stelle, die mir Vor- und Nachteile der jeweiligen Positionen erläutert, finde ich sehr selten bzw. ich vermag nicht exakt einzuschätzen, ob diese Stelle auch wirklich neutral ist.
Die Crux liegt darin, dass die Berichterstattung in den Medien durch tagesaktuelle Ereignisse bestimmt und geleitet wird. Die Journalisten haben kaum noch Zeit, entsprechend zu recherchieren. Nicht Beschleunigung eines Mainstreams oder Anti-Mainstreams wäre notwendig, sondern – man verzeihe das etwas abgegriffene Wort – eine Entschleunigung. Übrigens ein Grund, warum ich keine Tageszeitung lese.
Was Sie zu den Emotionen schreiben, ist richtig. Jeder Journalismus, der diese Emotionen zielgerichtet anspricht, ist mir zuwider und suspekt.
Sehr interessant fand ich, was Sie zu Möllers Darstellung der Open-Source-Thematik sagen. Weiteres übrigens sehr gerne!
Natürlich haben Sie recht, wenn Sie schreiben, dass man sich mit seinem PC vielleicht ein bisschen beschäftigen muss. Ich gestehe, dass ich hierfür nur in Grenzen Geduld und Kenntnisse aufbringe und aufbringen möchte. Ich bin in diesen Dingen leider etwas konservativ – ich will mich nicht mit allem beschäftigen müssen, und ziehe es vor, dass dies Leute tun, die ich dann dafür bezahle (in Form von Soft- oder Hardware). Wenn ich dies nicht leisten kann, dann lasse ich es lieber.
Zu Nensch: Merkwürdig fand ich, dass jemand Kuro5shin derartig preist – und den deutschen Ableger keines Wortes würdigt.- Mich würde interessieren, warum. Mich würde auch interessieren, warum er immer wieder auf die USA rekurriert, statt zu erläutern, wie die "Medienrevolution" in den deutschsprachigen Ländern oder von mir aus Europa Fuss fasst.
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
Erster Eindruck
Einen wesentlchen Veränderungsfaktor leisten ja auch die diversen Einkaufstouren der Großen, die wesentliche Fortschritte aufkaufen, sobald sie von der Masse akzeptiert wurden. Eine Zeitlang bleiben die Dienste dann noch kostenlos, aber irgendwie gelingt immer der Griff ins Geldbörsel des Users.
Seine Vorstellung, dass bereits in 20 Jahren die Politik eine andere sein wird, weil es diese neue Medienwelt gibt, halte ich für blauäugig. Es wäre gar nicht gut, wenn eine derartige Veränderung so schnell eintreten würde. Wenn die Menschheit so schnell reagierte, täte sie das auch in Bezug auf negative Entwicklungen und wir wären in zwanzig Jahren genauso zum Aussterben gefährdet.
Die Menschheit ist stabiler. Robuster, wenn sie wirklich bedroht wird und träger, wenn sie etwas aus der Geschichte lernen sollte.
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Das der Wahrheitsgehalt im Netz nicht größer sein kann als bei realen Medien finde ich nicht überraschend. Interessiert man sich wirklich für die "Wahrheit", kann man das auch heute am besten dadurch bewerkstelligen, dass man die Artikel über ein Thema aus verschiedenen, durchaus auch politisch gefärbten Online-Zeitungen miteinander vergleicht und den gemeinsamen Nenner auszumachen versucht.
Die Wahrheit findet man selbst heraus oder auch nicht. Aber vielleicht geht es gar nicht darum. Die Leute wollen ja emotionalisert werden. Emotionen sind statistisch begehrter als Infromationen - behaupte ich mal.
Ich halte aber Möllers Meinung durchaus für legitim. Es ist dieser Optimismus, welcher durch das Anstreben des Unmöglichen Mögliches erreicht.
Die Polarisierung Open Source versus Microsoft ist in dieser Darstellung nicht korrekt. Man könnte vielleicht Microsoft als pars pro toto verwenden, doch Microsoft ist nicht gleich zu setzen mit kommerzieller Software. Da gibt es ähnlich große Unternehmen mit drei und mehr Buchstaben, die sich gleiche Beträge für vergleichbare Software zahlen lassen.
Die Marktdurchdringung hat Microsoft ja mit einem ziemlich cleveren Trick in den neunziger Jahren geschafft. Die Raubkopien wurden ganz bewusst geduldet. Die Software war nicht besonders geschützt. So gab es von den wesentlichen Arbeitspferden Betriebssystem und Word, allenfalls Excel mehr als einstellige Verwendungskopien pro verkaufte Einheit.
Damit wurde ein Bedienungsstandard faktisch geschaffen. Später wurden die Preise noch etwas angepasst und der Schritt in die Legalität angepriesen.
Verwendet eine Firma Microsoft, so dürfen die Angestellten die Office-Pakete auch auf ihren persönlichen Rechnern nützen. Die ganze Entscheidung fällt also in den großen Unternehmen und in der öffentlichen Hand.
Es gibt kommerzielle Software, deren Auflagen nicht mit Open Source zu bewältigen wären und es ist andererseits nicht einzusehen, warum private Software etwas kosten muss, wenn es genügend Leute gibt, die Open Source für die gängigsten Anwendungen erzeugen.
Wenn ich nicht zu Hause die in der Firma verwendete Software mimikrieren müsste, verwendete ich sicher eine gängige Linux-Installation mit Open-Office.
Ich kann mich noch an meine erste Linux-Installation vor 10 Jahren erinnern. Ging klaglos bis auf die graphische Oberfläche. Der X-Server war nämlich nur immer einige Monate lauffähig - Testversion.
Heute ist eine Linux-Installation nicht komplizierter als eine - sagen wir - Windows 2000-Installation. Bei XP war ich selber überrascht, wie klaglos es funktionierte, selbst auf älteren Rechnern.
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Ich bin vielleicht nicht der typische Adressat für das Buch, obwohl ich selbst durchaus großen Nutzen daraus ziehe. Es hat mir einen gewissen Überblick verschafft und auch eine Systematik hergestellt, die bereits Gewusstes jetzt besser einordnen kann.
Dass Nensch nicht vorkommt, kümmert mich wenig. Mit diesem Eintrag http://warteschlange.twoday.net/stories/23231/ fühle ich mich gut vertreten.
Ich könnte aus Amerika auch noch andere Blogpioniere nennen, die nicht nur die Blogwelt sondern auch "normale" Webpräsenzen revolutioniert haben.
Und ja, es gab ein Leben vor dem Internet. Die Netzwelt Compuserve, welche auf einer Sterntopologie basierte, verband Menschen aus der ganzen Welt in Foren, SIGs (special interest groups) und chats, abgesehen, dass es damals für nicht an den Unis angestellte Personen den email-Betrieb ermöglichte.
Die Chat-Möglichkeiten bei Compuserve waren ausgereifter als im Internet, zumindest bis ins Jahr 2004.
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Den Qualitätsvergleich zwischen kommerizieller und Open Source Software kann man anhand einiger Studien nachlesen. Als ehemaliger Testmanager kenne ich Statistiken, die teilweise der Open Source Software höhere Zuverlässigkeit bescheinigen. Selbst die Fehlerkorrekturen passieren in der Regel schneller. Man kann daraus aber leider nicht ableiten, dass jede Software mit Open Source erzeugt werden kann. Ach, das ist ein langes Thema. Wenn es interessiert, dann mach ich einmal bei mir einen Eintrag.
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Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: Personal Computers sind heute wirklich ziemlich leicht handhabbar, wenn man bedenkt, welche Komplexität sich dahinter verbirgt.
So schwierig ist die Bedienung gar nicht, auch nicht die Installation, wenn man sich in gleichem Ausmass dafür widmet, wie man es in den Siebzigerjahren für die Hifi-Anlage, für den Super-8.Film, für das Reparieren von Autos oder irgendeinem Spezialhobby aufgewendet hat. Es ist nur eine Frage des Interesses.
Ich wundere mich immer, was tatsächlich schon alles machbar ist. Und ich hab in den achtziger-Jahren noch selbst Computer auf Basis z80 gebaut, von der Schaltung bis zum Layout der Printplatte, von den Basistreibern bis zum freiprogrammierbaren Betriebssystem in FORTH. Das meiste verstehe ich ja noch:) In einem teile ich aber Möllers Meinung ganz gewiss: was da jetzt passiert, verändert unsere Gesellschaft (gerade auch, weil die Extremgruppen es auch nützen können) und es wird spannend, wie diese Veränderung aussehen wird. So rosig, wie Möller schreibt, wohl leider nicht.
Vielen Dank für diesen interessanten Kommentar.
Gerade hier erweist sich das Internet als durchaus problematisch (man kann das auch als Herausforderung sehen, natürlich). Wenn ich beispielsweise etwas über Stromwirtschaft recherchieren will, so stosse ich sehr schnell auf umfangreiche Lobbykompendien der entsprechenden Konzerne. Ebenso schnell erhalte ich alle möglichen Informationen alternativer Organisationen und Institutionen. Im Zweifel muss ich alles genau durchlesen. Ich bin aber nicht "vom Fach" – es stossen nach endlos langer Zeit Meinung und Gegenmeinung aufeinander. Ich werde mich durch eine Vielzahl von Faktoren für eine Seite mehr oder weniger entscheiden oder sie nur ein bisschen favorisieren. Aber eine "neutrale" Stelle, die mir Vor- und Nachteile der jeweiligen Positionen erläutert, finde ich sehr selten bzw. ich vermag nicht exakt einzuschätzen, ob diese Stelle auch wirklich neutral ist.
Die Crux liegt darin, dass die Berichterstattung in den Medien durch tagesaktuelle Ereignisse bestimmt und geleitet wird. Die Journalisten haben kaum noch Zeit, entsprechend zu recherchieren. Nicht Beschleunigung eines Mainstreams oder Anti-Mainstreams wäre notwendig, sondern – man verzeihe das etwas abgegriffene Wort – eine Entschleunigung. Übrigens ein Grund, warum ich keine Tageszeitung lese.
Was Sie zu den Emotionen schreiben, ist richtig. Jeder Journalismus, der diese Emotionen zielgerichtet anspricht, ist mir zuwider und suspekt.
Sehr interessant fand ich, was Sie zu Möllers Darstellung der Open-Source-Thematik sagen. Weiteres übrigens sehr gerne!
Natürlich haben Sie recht, wenn Sie schreiben, dass man sich mit seinem PC vielleicht ein bisschen beschäftigen muss. Ich gestehe, dass ich hierfür nur in Grenzen Geduld und Kenntnisse aufbringe und aufbringen möchte. Ich bin in diesen Dingen leider etwas konservativ – ich will mich nicht mit allem beschäftigen müssen, und ziehe es vor, dass dies Leute tun, die ich dann dafür bezahle (in Form von Soft- oder Hardware). Wenn ich dies nicht leisten kann, dann lasse ich es lieber.
Zu Nensch: Merkwürdig fand ich, dass jemand Kuro5shin derartig preist – und den deutschen Ableger keines Wortes würdigt.- Mich würde interessieren, warum. Mich würde auch interessieren, warum er immer wieder auf die USA rekurriert, statt zu erläutern, wie die "Medienrevolution" in den deutschsprachigen Ländern oder von mir aus Europa Fuss fasst.