Das Cover hätte ja niemanden gestört, wenn sich Beck (oder seine Anwälte, aber das ist Spekulation) nicht daran gestört hätte(n). Denn dann wäre es nur den Abonnenten und denen aufgefallen, die zum Titanic-Regal (stationär oder digital) gehen.
Nu aber: weil einer beleidigt ist sollen alle anderen nix mehr sehen dürfen?
Satire darf nicht alles. Wie eigentlich niemand alles "darf". Das hatten (und haben) wir schon oft genug...
Es geht nicht ums "Sehen dürfen" und es geht auch nicht um "beleidigt" sein. Eines stimmt allerdings: Die Ambivalenz von Becks Aktionen, dass nämlich jetzt erst recht alle aufmerksam werden. Aus diesem Dilemma gibt es kein Entrinnen.
Mirja (Gast) - 2006-07-05 15:01
Satire?
Kann sein, dass Satire alles darf. Wenn denn all das, was sich selbst die Bezeichnung "Satire" gibt, um sich hinter diesem Satz verstecken zu können, nur wenigstens auch wirklich Satire wäre. Titanic ist mir zu satirelos, nur Hau-drauf-"Witz", der mitnichten witzig und viel zu naheliegend ist. Ein bisschen feinsinniger darf Satire schon sein.
Bereits der für sich allein stehende Satz ist formallogischer Unsinn. Wenn Satire alles darf, dann kann es keine Satire geben, weil nichts oder niemand auf der Welt alles sein kann oder machen darf.
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Satire darf alles
Nu aber: weil einer beleidigt ist sollen alle anderen nix mehr sehen dürfen?
Nein,
Es geht nicht ums "Sehen dürfen" und es geht auch nicht um "beleidigt" sein. Eines stimmt allerdings: Die Ambivalenz von Becks Aktionen, dass nämlich jetzt erst recht alle aufmerksam werden. Aus diesem Dilemma gibt es kein Entrinnen.
Satire?
"Satire darf alles"