Betrachtungen eines vermutlich Überempfindlichen
Merkwürdige Assoziation beim Anschauen des Werbespots (Titel: "Endrunde") des (nicht zu umgehenden) Franz Beckenbauer für die EnBW-Tochter "Yello Strom".
Beckenbauer schreitet eine Formation ab, spricht aufmunternde Worte und dann diese eine Geste:

Das erinnerte mich sofort an diese "Endrunde":

Ich bin nun jemand, der vor schnellen und (gelegentlich) wohlfeilen Nationalsozialismus-Vergleichen warnt und sie scheut. Aber was mag die Werbeagentur zu einem solchen Bild getrieben haben? Ist es Unwissenheit? Ist es eine Art Verrohung der Wirkungsmacht von Bildern gegenüber? Wer gibt einen solchen Spot frei? Oder wird tatsächlich ein perfides, subtiles assoziatives Spiel getrieben?
Natürlich verstehe ich die Intention, den Witz dieses Werbespots. Dennoch bleibt bei mir ein schales, merkwürdiges Gefühl - auch als ich den Titel auf der Webseite las.
Oder sollte man diese Assoziationen nicht mehr haben?
Beckenbauer schreitet eine Formation ab, spricht aufmunternde Worte und dann diese eine Geste:

Das erinnerte mich sofort an diese "Endrunde":

Ich bin nun jemand, der vor schnellen und (gelegentlich) wohlfeilen Nationalsozialismus-Vergleichen warnt und sie scheut. Aber was mag die Werbeagentur zu einem solchen Bild getrieben haben? Ist es Unwissenheit? Ist es eine Art Verrohung der Wirkungsmacht von Bildern gegenüber? Wer gibt einen solchen Spot frei? Oder wird tatsächlich ein perfides, subtiles assoziatives Spiel getrieben?
Natürlich verstehe ich die Intention, den Witz dieses Werbespots. Dennoch bleibt bei mir ein schales, merkwürdiges Gefühl - auch als ich den Titel auf der Webseite las.
Oder sollte man diese Assoziationen nicht mehr haben?
Gregor Keuschnig - 2006-06-28 08:49

