Wau, bist Du schnell! :-)
Genau, das Wort des diesjährigen Wettbewerbs war "Rollenprosa", wohl neunhundertfünfundsechszigmal bemüht. Was soll das denn überhaupt sein?? Wann immer man keine Autobiographie und keinen journalistischen Text verfasst, schreibt man Rollenprosa, oder bin ich irgendwie zu doof, das zu verstehen?
(Ein Stilleben vielleicht ginge noch, wo keine Figuren drin vorkommen)
Leider sind die Zeiten bei Nensch, wo man fachgerecht über solche Fragen aufgeklärt wird, wohl endgültig vorbei. Also meine (dilettierende) Erklärung:
Rollenprosa wird in dem Zusammenhang verstanden, dass der Autor durch die Figur spricht, also sozusagen die Rolle des Autors übernimmt. Aus dem Schlafwagenschaffner spricht der Autor, nicht der Schlafwagenschaffner.
Letztlich erschliesst sich die per se negative Konnotation dieses Begriffes nicht.
HIER gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis dieses Weblogs. Es soll als zusätzliche Orientierungshilfe zu den "Ressorts" und der Suchfunktion dienen.
Kann ich nur unterschreiben.
Genau, das Wort des diesjährigen Wettbewerbs war "Rollenprosa", wohl neunhundertfünfundsechszigmal bemüht. Was soll das denn überhaupt sein?? Wann immer man keine Autobiographie und keinen journalistischen Text verfasst, schreibt man Rollenprosa, oder bin ich irgendwie zu doof, das zu verstehen?
(Ein Stilleben vielleicht ginge noch, wo keine Figuren drin vorkommen)
Rollenprosa
Rollenprosa wird in dem Zusammenhang verstanden, dass der Autor durch die Figur spricht, also sozusagen die Rolle des Autors übernimmt. Aus dem Schlafwagenschaffner spricht der Autor, nicht der Schlafwagenschaffner.
Letztlich erschliesst sich die per se negative Konnotation dieses Begriffes nicht.