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    <title>Begleitschreiben (&quot;Denken ist vor allem Mut...&quot; (Ludwig Hohl)) : Kommentare</title>
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    <description>&quot;Denken ist vor allem Mut...&quot; (Ludwig Hohl)</description>
    <dc:publisher>Gregor Keuschnig</dc:publisher>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-13T17:39:04Z</dc:date>
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    <title>Begleitschreiben</title>
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  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4924250">
    <title>Naja,</title>
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    <description>Zugriffszahlen aufgrund einer prominenten Verlinkung sind ephemer. Ich sprach eher von einer Breitenwirkung. Diese wird man meiner Meinung nach nie erzielen, wenn man nur ungefähr drei oder vier Beiträge im Monat schreibt, die auch noch spezifisch und - vermutlich - zu lang sind (ich spreche von meinen Texten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann jetzt den Perlentaucher, SpOn und einige andere Magazine für Beiträge verwursten. Das macht dann zehn Beiträge am Tag. Bei 20 Lesern sind das schon mal minimum 200 Zugriffe = minimum 6000 im Monat. Bei nur vier Beiträgen (lässt man die Leserzahl mal gleich), dann sind das 80 Zugriffe/Monat. Dazu kommen natürlich die ganzen Google-Suchen und die Kommentare.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T17:39:04Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4923980">
    <title>Also über die Zugriffszahlen kannst du dich wirklich nicht beschweren, sie sind z.B....</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4923980</link>
    <description>Also über die Zugriffszahlen kannst du dich wirklich nicht beschweren, sie sind z.B. 5x höher als bei mir. Ich habe mir den von dir verlinkten Text durchgelesen, also die Urteilsbegründung und die Kommentarbeispiele. Aus dem Text kann man auch ahnen, wie der abgemahnte Text ausgesehen hat. Ich hoffe, dass Niggemeier mit seinem Einspruch Recht bekommt. Die Kommentare sind arg daneben, aber er hat sie ja ordnungsgemäß gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Blog habe ich letzte Woche das Kommentieren auf bei Twoday Angemeldete eingeschränkt, nachdem ich zweimal bemerkt habe, wie unmittelbar nachdem ich einen Kommentar geschrieben hatte, ein weiterer und sehr unschöner Kommentar eines Anonymen eingetragen wurde, der nur Hunderte von Links enthielt. Ich vermute hier einen Spam-Robot als Quelle. Gegen so etwas gibt es keine Verteidigung (außer eben Moderation).</description>
    <dc:creator>Köppnick</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Köppnick</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T15:26:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4923456">
    <title>Ob die Rechtssprechung weltfremd ist, spielt keine Rolle - &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/callactive-niggemeier-ii-urteilsbegruendung/&quot;&gt;sie...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4923456</link>
    <description>Ob die Rechtssprechung weltfremd ist, spielt keine Rolle - &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/callactive-niggemeier-ii-urteilsbegruendung/&quot;&gt;sie ist schlichtweg existent&lt;/a&gt; und somit zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderationssoftware würde bei mir nichts bringen, weil mein Blog keine dauerhafte Breitenwirkung hat. Es wäre nur gut zu wissen, dass so etwas existierte, damit es beispielsweise fallweise &quot;eingeschaltet&quot; werden könnte.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T11:47:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4922049">
    <title>Moderation - ja, jetzt fällt es mir auch wieder ein. Das würdest du bei dir einschalten,...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4922049</link>
    <description>Moderation - ja, jetzt fällt es mir auch wieder ein. Das würdest du bei dir einschalten, wenn es das gäbe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Hamburger Urteilen habe ich auch gelesen, sie wurden in vielen Computerforen und auch von einem Rechtsanwalt in der Zeitschrift ct diskutiert. Grundtenor war, dass die Urteile weltfremd sind. Vermutlich ist der Streitwert dieser Urteile bis jetzt noch nicht hoch genug, um sich bis nach oben durchzuklagen. Doch, wenn ich mir die &apos;Experten&apos; ansehe, die dem Justiz- und dem Innenmisterium vorstehen, die eine kennt das Wort &apos;Browser&apos; nicht, der andere ist ein Wiedergänger von Orwell, dann ist auch das letztinstanzliche Urteil nicht sicher.</description>
    <dc:creator>Köppnick</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Köppnick</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T17:18:59Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4921841">
    <title>twoday mag aus dem Schneider sein...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4921841</link>
    <description>...aber der User nicht. Und im Zweifel muss twoday die Identität des Users offenlegen. Wenn also - wie bei Niggemeier - jemand um 3 Uhr morgens einen beleidigenden Kommentar postet, dieser vom Hausherrn zwar gegen 10 Uhr gelöscht wird, dann kann er strafrechtlich noch belangt werden. Wenn dies bestätigt wird, dann gibt&apos;s bei twoday nur noch Häkelblogs - oder kommentarlos. Für mich sind aber Kommentare essentiell, ansonsten kann ich&apos;s gleich seinlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderation heisst: Der Kommentar muss vor Veröffentlichung vom jeweiligen Blogger freigeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen ist das Verhalten merkwürdig, wenn es daher käme, dass man mit dem finanziellen Zustand nicht zufrieden wäre. Dann müsste man ja erst recht mehr auf die Kunden eingehen...</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T14:48:16Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4921817">
    <title>Was meinst du denn mit Moderation? Löschen kann man als Blogbesitzer beliebige Kommentare...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4921817</link>
    <description>Was meinst du denn mit Moderation? Löschen kann man als Blogbesitzer beliebige Kommentare in seinem Blog. Damit hat Twoday seine Verantwortung auf die Benutzer übertragen, m.E. sind sie damit juristisch aus dem Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit sie irgendwann Probleme bekommen werden, genauso wie Nensch, ist ihre Software. Man kann das Prinzip, per Makro einige wenige Parameter der Oberfläche ändern zu können, nicht vollkommen umschmeißen, ohne zugleich wahrscheinlich sämtliche Datenbankinhalte zu verlieren. Welche Schwierigkeiten es macht, wenn nur einige wenige Fremdtools ihre Schnittstelle ändern, sieht man ja bereits von Zeit zu Zeit. Meiner Meinung nach ist Antville als Softwarebasis irgendwann am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte vor kurzem auch Mailkontakt mit dem Support und war nicht so richtig glücklich. Mein Eindruck: Man ist derzeit recht zufrieden mit dem aktuellen (finanziellen) Zustand und ist deshalb nicht darauf angewiesen, dass alle Partizipienten ebenfalls immer zufrieden sind. Das erinnert mich an die Anfragen eines unserer Geschäftspartner bei Microsoft. Nur Twoday ist nicht Microsoft.</description>
    <dc:creator>Köppnick</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Köppnick</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T14:30:12Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4921627">
    <title>Definition &quot;Steinbruch&quot; aus dem Wikipedia-Artikel: &quot;Ein Steinbruch...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4921627</link>
    <description>Definition &quot;Steinbruch&quot; aus dem Wikipedia-Artikel: &quot;Ein Steinbruch ist ein Tagebaubetrieb, um geeignete mineralische Stoffe aus einer natürlich gewachsenen Gesteins-Lagerstätte zu gewinnen, abzubauen und in der Regel zu Baustoffen aufzubereiten.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fällt bei dem Begriff sofort das &quot;Aufbereiten&quot; ein. Aus den Kommentaren kann - wenn es denn entsprechendes gibt - der Autor für seine anderen Beiträge Gewinn ziehen oder sie fortentwickeln. Hierin läge eine Möglichkeit des &quot;Web 2.0&quot; - das Artikel, die einen zeitgeschichtlichen Hintergrund haben, fortgeschrieben werden und nicht - wieder ein Bild aus &quot;Stein&quot; - auf ewig in Stein gemeißelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte sich die Rechtssprechung aus Hamburg durchsetzen (also beispielsweise Niggemeier mit seinen Revisionen scheitern), dann kann zumindest twoday einpacken, da man offensichtlich weder willens noch in der Lage ist, Moderationen für Kommentare anzubieten (diesbezügliche Anfragen werden nicht beantwortet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt schwanke ich, ob ich die Rechtssprechung gut oder schlecht finden soll. Ein Vorteil an einer Moderation ist, dass ggf. viel Unsinn gleich weggefiltert wird und Provokationen nicht möglich sind. Der Nachteil ist, dass sehr viele mit einem solchen Zustand nicht umgehen können; es wird Unliebsames sofort mit herausgefiltert.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T11:37:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/3058196/#4919189">
    <title>Dialektik der Abklärung: Wer ist Gunnar Heinsohn?</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/3058196/#4919189</link>
    <description>Dialektik der Abklärung:&lt;br /&gt;
Umrisse einer neuen Sicht auf den Auf- und Untergang des Abendlandes  oder:&lt;br /&gt;
Wer ist eigentlich Gunnar Heinsohn ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gunnar Heinsohn hat bereits 1984 und 1987 in zwei paradigmatischen Aufsätzen zwei fundamentale Fragen gestellt, die die geistige Situation unserer Zeit noch immer nicht losgelassen hat. Beide Fragen, gestellt schon vor der epochalen Zäsur der Rückabwicklung der großen sozialistischen Oktoberrevolution im Osten Europas, nämlich &quot;Wer will denn überhaupt Sozialismus? (1984) und &quot;Hat Aufklärung überhaupt schon begonnen?&quot; (1987) stoßen in das Zentrum der Diskussion, wie sich Emanzipation nach dem großen Scheitern des angeblich emanzipatorischen Projekts marxistischer Provenienz neu denken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht daher nochmals! um Postmoderne, die Aufklärung, ihre Dekonstruktion, ja Depotenzierung, um die Ein- und Rückholung ihres metaphysischen Überschusses und letztlich ihre Rehabilitierung und (Wieder-)Einsetzung !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück hin zu Kant und zur Wissenschaft, und über die zur Praxis  richtig, eine bekannte Figur: Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt drauf an, sie zu verändern: falsch, denn mit Odo Marquard heißt es, von Marx und den Folgen, dokumentiert im Schwarzbuch des Kommunismus und des Weltbürgerkrieges, kommend, schon eher richtig: Die Geschichtsphilosophen haben die Welt nur verschieden verändert, es kömmt drauf an, sie zu verschonen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber was, wenn es denn hieße, es kommt schlicht drauf an, sie nur richtig zu sehen ? die Welt richtig sehen und begreifen, also wissen, was war und ist ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also eine Art zivilisatorisch motivierte Revue geschrieben werden (müssen), um zum Ziel zu kommen, das dem von Sloterdijk´s Sphären am Ende entspricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz Gott bist tot wird als die gute Nachricht der Gegenwart bestätigt. Man könnte ihn auch umformulieren: Die Eine Kugel ist implodiert, nun gut  die Schäume leben. Sind die Mechanismen der Vereinnahmung durch simplifizierende Globen und imperiale Totalisierungen durchschaut, liefert das gerade nicht den Grund, warum wir alles hinwerfen sollten, was als groß, beflügelnd und wertvoll galt. Den schädlichen Gott des Konsensus tot sagen heißt bekennen, mit welchen Energien die Arbeit wieder aufgenommen wird  es können keine anderen sein als jene, die in der metaphysischen Hyperbel gebunden waren. Hat eine große Übertreibung ausgedient, erheben sich Schwärme von diskreteren Aufschwüngen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, dass auch mit einer weiteren Spielart der Metaphysik, die Karl Löwith in Von Hegel zu Nietzsche schon lange am Wirken sah, gleich mit aufzuräumen ist und dies gründlich ! Denn darin liegt das Manko der bisherigen anderen Bemühungen auch der eher linken Provenienz. Es ist nicht so, dass das Ende der Staatssozialismen auch den Sozialismus aus den Köpfen der Menschen vertrieben hätte. Der spukt irgendwie als Möglichkeitsfeld, das zum Wohlsein des Menschen zu denken und vielleicht auch noch zu erkämpfen anzustreben wäre, noch immer durch die Köpfe. Nicht er ist diskreditiert, sondern, so die meisten Menschen, die Menschen, die ihn machten. Er sei besser als die Menschen, die an ihm als Menschen scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überwindung des metaphysischen Überschusses, der ganz unterschiedlich daher kommt, Sloterdijk ist wie auch Heidegger dabei der eine diskursiv-narrativ-phiosophische Weg, kommt die aus der Bahn geworfene Aufklärung am Ende wieder auf Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken erzeugt Realitäten, und neue Realitäten erzeugen neue mögliche Denk-Möglichkeitsfenster; es gilt, auch das Ungeheure zu denken, ja denken zu können !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also ansteht ist, Geschichte, Philosophie und ökonomische Theorie, in einer Kombination neu zu strukturieren bzw. zu e i n e r Lektüre zu vereinen, denn; Die Kritik der politischen Ökonomie  immerhin Grundlage des dann einsetzenden roten Terrors und seiner das 20. Jahrhundert bestimmende Jahrhundert der weltkriegsentfachenden Ideologien  war der große Fehler. Sie konnte nicht stimmen, genauso wenig, was daraus folgen sollte, weil das, was von Marx kritisiert werden sollte, schon da selbst falsch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht um die Rücknahme des Projekts der Aufklärung als Projekt der Moderne, sondern um dessen Abrüstung. Das Programm der klassischen Aufklärung ist doch letztlich: Gott ist tot, es lebe der Mensch, der Mensch nimmt die Geschichte selbst in die Hand: mehr oder weniger implizit formuliert mit dem Forschungsprogramm der bürgerlichen Aufklärung, der Natural History of Society der schottischen Moralphilosophen, zu denen auch Adam Smith gehörte: woraus auch zu sehen ist, vorher die normativen Grundlagen der politischen Ökonomie als Wissenschaft kommen: der liberale Grundgedanke, wer ein sich selbst glaubt, und danach handelt, indem er seine Interessen vertritt, handelt zum Wohle aller Gesellschaftsmitglieder, quasi per &quot;invisible hand&quot; ist doch genau der aufklärerischen Utopie geschuldet, die bürgerliche Welt werde sich schon als Krone der Zivilisation durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natural History ist als Theorie des stufenweise sozialen Fortschritts von der Ur- Gesellschaft, wie sie den Theoretikern über Fernreisen der Epoche protokolliert wurden bis hin zur &quot;commercial&quot; oder &quot;polished&quot; society (Adam Ferguson) ein Forschungsprogramm in emanzipatorische Absicht. Zwar ist sie nicht durchwegs teleologisch zum Heil angelegt, so aber doch zur bürgerlichen Gesellschaft, die dann per kommunikatives Handeln zu sich selbst kommt. Nun ist es aber so, dass die Dynamik der bürgerlichen Gesellschaft nicht gleich auch eine zum Wohlstand aller ist und der Markt nicht der große Vermittler, als der er gedacht wurde. Es geht in der bürgerlichen Gesellschaft nicht um Waren und Warentausch, sondern ums Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat Marx den Kapitalfetisch so betont und gezeigt, dass Geld eine entscheidende Rolle im Wirtschaftsablauf hat: G-W-G´: da ist er über die Klassiker Smith und Ricardo hinausgegangen, ohne aber im Kuhnschen Sinne eine wissenschaftliche Revolution, wie sie erst der Keynesianismus gebracht hat, zu vollziehen: er ist Klassiker geblieben, da er seine Kritik auf dem Boden der klassischen politischen Ökonomie übertrieb und kein wirklich alternatives Paradigma entgegenhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie auch schon der bürgerliche Materialismus der Schotten die Arbeit als Vermittlung zwischen Mensch und Natur ins Zentrum der Dialektik des Fortschritts über die Arbeitsteilung und das Ausdifferenzieren der Bedürfnisse rückten, bleibt Marx bei diesem Paradigma (Deutsche Ideologie) und hebt es mit Hegel über sich hinaus: der Hegelianer Marx, wie Klaus Hartmann 1969 deutlich gemacht hat, will Philosophie praktisch verwirklichen: das geht nur mit der Überwindung von nur - Philosophie, dem Studium der konkreten Bedingungen der Menschen in der Absicht, den stummen Zwang der Verhältnisse unter bewusste Kontrolle zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene Dialektik mit ihrer Logik des Widerspruchs ist das Prinzip, das er auch in der Welt am Werke sieht: oder, wie E.M. Lange es 1980 ausdrückt: aus Hegels Arbeit der Weltgeschichte&quot; wird Marxens &quot;Weltgeschichte der Arbeit&quot;: Marxens Errungenschaft besteht denn auch nach seinen eigenen Worten darin, die Dichotomie von konkreter und abstrakter Arbeit wissenschaftlich entdeckt zu haben: und damit die Dichotomie von Gebrauchs- und Tauschwert nochmals in einem Grundwiderspruch fundiert zu haben: diese Widerspruchsdialektik, die nach Auflösung strebt, ist das Prinzip, mit dem das Apriori der Durchgängigkeit des Kapitalismus und seine Notwendigkeit theoretisch stringent nachgewiesen werden kann: formal korrekt, aber auf Prämissen beruhend, die normativ sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder deutlicher: Marx stellt den Fortschrittsoptimismus der bürgerlichen Aufklärung nicht infrage, sondern steht auf dem Gipfel des narzisstischen Gedankens, der Mensch könne Gott ersetzen: es ist dieser Punkt, bei dem abgerüstet werden muss, es ist der Überschuss, diese Überforderung der Gattung: Nicht Gott ist mehr das idealisierte Spiegelbild, die Rettungsinstanz für die Defizienz des schwachen Menschen, wie Feuerbach richtig gesehen hatte, Gott wird säkularisiert zur Gattungsvernunft, womit wieder eine Überforderung betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kommt zu sich selbst, wird praktisch, wenn nach der Überwindung des Privateigentums der neue Mensch seine Verhältnisse bewusst regelt: das ist, was Marx zeigen will, warum er Kritik der politischen Ökonomie betreibt, und dabei zu der überschwänglichsten Apotheose des Unternehmerkapitalisten und des Kapitalismus als solchen (Manifest !) kommt, apologetischer als die Schotten vor ihm, dennoch, aufgrund der Widerspruchsdialektik zu einer höheren Zivilisationsstufe fähig, wenn dazu reif, abzudanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufklärungsidee des Bürgertums wird nur um eins verschoben. Marx hat den Aufklärungsgedanken zu Ende geführt und radikalisiert, nicht infrage gestellt: wie konnte er es auch: der Materialist Marx war der größte deutsche Idealist im Grunde seines Herzens und Denkens: aus einem metaphysischen Grundverlangen überschüssig gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synthese aus britischer Arbeitswertlehre und den Linkshegelianern Moses Hess und Feuerbach war genial, theoriegeschichtlich quasi unvermeidlich, daher objektiv in der Luft, aber deshalb noch lange nicht wahr im emphatischen Sinne, oder gerade doch wahr eben in diesem Sinne, aber nicht richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Kritik des geschichtsphilosophischen Denkens hat Jochen Kittsteiner in seiner Dissertation Naturabsicht und Unsichtbare Hand das grundlegende Fazit gezogen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Um dem geschichtsphilosophischen Denken vollends zu entkommen, sind noch weitere Stufen der Entmystifizierung über die Marxschen hinaus notwendig) erst dann kann Geschichte begriffen werden; als ein fremder Prozess, der in das individuelle Leben ein-schneidet, der nicht zum allegorischen Ausdruck eines geheimen Sinns gemacht werden kann und der nicht Bündnispartner für irgend jemanden ist. Was dann noch an bescheidenen humanen Zielsetzungen übrig bleibt, muss gegen die Geschichte erkämpft werden. Schlägt man sich die Vorstellung aus dem Kopf, ihres Inhalts losen Prozesses irgendwann Herr werden zu können, so kommt es auch nicht mehr darauf an, sie durch gesellschaftliche Praxis auf einen imaginären Zustand zu bringen, sondern man muss nach neuen Bestimmungen suchen, was es heißen kann, ein Lebewesen zu sein, dass seiner nicht Machbaren Geschichte nicht entrinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt nun sehr resignativ. Dennoch setzt an diesem Punkte nach-metaphysisches Denken an. Doch was bei Kittsteiner im Grunde Fazit ist, bleibt bis heute forschungsstrategisches Postulat: nämlich zu zeigen, warum Marx &quot; der Versuchung nachgibt, der im Prozess der Kapitalakkumulation zunächst entqualifizierten Bewegung eine immanente Dialektik zuzuschreiben, die sie, begründet nur durch den revolutionären Erwartungshorizont einer Verknüpfung von ökonomischer Krise und Aktion des Proletariats, doch wiederum in den sicheren Hafen einer humanen Kontrolle einmünden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben nicht nur die Erwartungshaltung, sondern die über Hegels Widerspruchsdialektik gewonnene normative geschichtsphilosophischen Prämisse bei Marx, die ihn dazu zwingt, seine Ökonomiekritik paradigmatisch so anzulegen, dass der Widerspruch in mehreren Stufen zum vor-gedachten, theoretisch einzulösenden Ergebnis, nämlich Sozialismus, kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalismus ist bei ihm theoretisch so angelegt, dass er überwindbar ist - unabhängig von der empirischen Welt: es ist die normative Grundlage der Marx´schen Theorie, die aus obiger Prämissen folgt, und dann, in der Theoriegeschichte des Marxismus zum Dogma wird: und dann eine ganze Serie von Marxisten dazu zwingt, im Hypothesenschutzgürtel (Lákatos) jeden Nichteintreten des erwünschten Resultat irgendwie zu begründen, ohne selbst den harten Kern anzutasten: was bei Marx mit seiner Kritik des Gothaer Programms selbst seinen Anfang hat. Es kann also nicht darum gehen, aus der Empirie, die uns keinen Sozialismus beschert hat, Marx zu widerlegen, sondern aus den theorieimmanenten Prämissen den Punkt herauszuarbeiten, der das Theoriegebäude konstituiert, das denn auch logisch stringent aufgebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dort der wunde Punkt liegt, wussten auch die kritischen Theoretiker: womit ich zu Adorno und Horkheimer komme, wie im Angesicht der Barbarei gleichsam notwendig sich richten mussten gegen den säkularisierten Messianismus (Horkheimer) , als der sich ihnen der Marxismus entpuppte, eine Art Ersatzchristentum (aus dessen Ansatz) alle theoretischen Fehler (resultieren), wie Horkheimer, so von Pollock in den Spänen festgehalten, formulierte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging um die Vergottung der Geschichte, auch bei den atheistischen Hegelianern Marx und Engels. Der Primat der Ökonomie sollen mit historischer Stringenz das glückliche Ende als ihr immanent begründen, so Adorno an entscheidender Stelle der Negativen Dialektik und wendet sich mit seiner Kritik gegen die Vernunftkonzeption der Aufklärung an sich: denn keine Universalgeschichte führt vom Wilden zur Humanität (Natural History bis Bürgertum, dann Sozialismus bei Marx, F.H.), sehr wohl eine von der Steinschleuder zur Megabombe. So Recht Adorno mit seiner Marxkritik da hat, so folgt daraus aber keineswegs die globale Verteufelung der Geschichte, wie er sie mit seiner  negativen Anthropologie betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweifel Adornos in der Einleitung zu seiner Negativen Dialektik, vielleicht langte die Interpretation nicht zu, die den praktischen Übergang verhieß muss radikalisierte werden auf die Frage(Fest-)stellung, ob: dass die Interpretation versagte, weil sie den Übergang verheißen musste, da sie ja dazu angelegt war ! Das trifft Horkheimer: Zu den großartigen Leistungen von Marx zählt, dass er den verzweifelten Menschen (und sich selbst. F.H.) die Überzeugung gab, dass dieses Ziel nicht nur erreichbar sei, sondern  wissenschaftlichen als geschichtlich notwendig nachgewiesen werden könnte. (GW 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ergibt sich das Postulat einer, nicht mehr, wie in den 70er Jahren (letztlich apologetischen) Rekonstruktion der Marxschen Theorie, sondern eine kritische Rekonstruktion im Sinne kritischer, das heißt positiver Überwindung und eben nicht ideologiegeleiteter Destruktion, was bei Hartmann und - ohne es so explizit zu formulieren, -Lange zum großen Teil analytisch durchgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat die kritische Theorie nicht geleistet, sie hat immer auf dem marxschen Fundament argumentiert, ohne aber die Grundlagen selbst zu hinterfragen. Wo sie, wie hier oben, das tut, wird es zumindest bei Adorno umgekehrt: was bei dem einen zum Himmel auf Erden, wird bei dem andern zur Hölle auf Erden. Abrüstung bedeutet hier nun, die Kontingenz des Geschichtsprozesses zu begreifen und damit eine gelassenere Haltung - was nicht heißt, und da begegne ich gleich dem möglichen Vorwurf des Zynismus, passiv sich demgegenüber zu verhalten, einzunehmen, sowie das Horkheimer am Ende auch tat: mit dem dazu gehörigen Zug der Trauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ebene der Moderne-Postmoderne-Debatte ergibt sich nach der Zäsur von 1989:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende jener steht die Erkenntnis, dass es die von der Geschichtsphilosophie motivierte, teleologisch nach vorne oder deterministisch gelenkte Entwicklungslogik nicht gibt, die im esse per se ipse subsistens ruht, vom Weltgeist getragen wird, in der klassenlosen Heilsgesellschaft oder in der kommunikativen Reziprozität vernünftig Handelnder die Vorgeschichte beschließende Gemeinschaft endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Dialektik der Abklärung wäre Philosophiegeschichte als Theoriegeschichte einer Depotenzierung: das Naturrecht zuerst mit dann ohne den über allem stehenden Schöpfer, der aufklärerische Rationalismus gibt die Beherrschbarkeit der Welt zum Besten, Hegel depotenziert die positive Religion, Feuerbach das religiöse Verlangen, Marx den philosophischen Idealismus, die kritische Theorie den zur Religion erstarrten Marxismus, Habermas depotenziert die kritische Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das unvollendete Projekt der Aufklärung als Habermas´sches Projekt der Moderne ist das Problem, sondern die unvollendete Aufklärung im Sinne von schlicht mangelnder Einsicht und Wissen, was Gemeinschaft, Herrschaft und Gesellschaft ist, die nach der Dialektik der Abklärung erst neu verstanden werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist die Notwendigkeit der Aufgabe des Evolutionspostulats: es gibt Strukturbrüche in der Universalgeschichte. Das kann erst erkannt und wirklich begriffen werden, wenn keine evolutionäre Kräfte mehr für die e i n e große Theorie gebraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt heißt es zu fragen: was ist und woher kommt Geld, was ist Zins, wie kommt das Privateigentum in die Welt, ohne a priori zu bestimmen: Ware ist Arbeit ist Geld ist Kapital, weil die Kategorien jeweils so sein müssen wie sie eingeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn also abgeklärt wird, dass die klassische Ökonomie und darauf fußend auch die Marx´sche Kritik daran aufgrund ihrer normativen Prämissen wesentliche Einsichten in die Funktionsbedingungen verstellt haben, so heißt dies, dass wir erst heute über ein analytisches Instrumentarium verfügen, welches uns erlaubt, den Wirtschaftsprozess und damit Gesellschaft zu verstehen. Hier setzt die Eigentumsökonomik von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger historisch ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Peter Sloterdijk in seiner essayistischen Eleganz phänomenologisch mit seinem Begriff der Kinetik beschreibt, ergibt sich bei Heinsohn systematisch aus der Eigentumsökonomik mit der ihr inhärenten Dynamik, die alle Phänomene hervorbringt, die die anderen phänomenologisch bloß erfassen: die Mobilmachung der Beschleunigungsträger Sloterdijk´s ergibt sich aus dem permanenten Innovationszwang, Schuldendeckungsmittel, also geliehenes Geld samt Zins zu erwirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War Moderne dadurch gekennzeichnet, dass die Aufklärung angetreten war, den Menschen als Lenker und Beweger seiner Welt zu sich selbst kommen zu lassen, ohne sich in seiner Begrenztheit eingedenk zu sein, Moderne also das tätige Projekt der Verwirklichung dieses Anspruchs, so könnte man es als postmodernes Wissen bezeichnen, dass dieser Anspruch überschüssig war und der Surplus an Anspruch folglich zurückzunehmen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postmoderne ist heute insofern eine Suchbewegung im Sinne Albrecht Wellmers (Coda), als Aufklärung sich ohne Metaphysik neu zu reflektieren hat. Postmodern ist der Impuls, doch das Neue anzusetzen, aber nicht gegen die Vernunft, sondern mit einer auf ihr heilsames Maß zurückgeschraubten, abgeklärten, realistischen Vernunft, der bewusst geworden ist, dass die Erde weder Paradies noch Hölle, sondern nur ein kurzfristig zu bewohnender Hort ist, ohne uns Heimat zu werden im Bloch´schen Sinn: wobei dann möglicherweise doch die Metaphysik in der Seinsfrage nach einer Heidergger´schen Version relevant würde, sich nach einer Heidegger´schen Linken akut würde. Die Wahrheit der Metaphysik liegt in ihrem Bedürfnis  eben weil der Hort nur Hort bleibt. Akzeptierte man das aber unhintergehbar, die vielleicht wird er dann doch zu wohnlichen Heimstätte ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidende Gewissheit, von der wir heute wohl alle ausgehen können, scheint die zu sein, dass wir keiner e i n e n g r o ß e n Erzählung mehr glauben können. Die große Erzählung vom Urmenschen mit der Keule, der sich entwicklungsgeschichtlich hoch und durcharbeitet zum Anzug tragenden Bewohner einer europäischen Metropole kann getrost als Mär ad acta gelegt werden. Der große Mythos der Evolution beziehungsweise der evolutionären Lehre von der Entwicklung des Lebens und der Arten, welche am Beginn des sozialwissenschaftlichen Denkens auch auf die Theorie der sozialen Evolution der Menschheitsgeschichte übertragen wurde gerät zum Menetekel europäischen Fortschritts-denkens, das im wesentlichen unser wissenschaftliches Bild noch heute prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer neu nachdenken will, muss genau hier ansetzen. Gunnar Heinsohn hat denn auch in seinen verschiedenen Studien zur Zivilisationstheorie die drei oben genannten Formen des Zusammenlebens von Menschen auf den Begriff gebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Stammesgesellschaft, die auf Reziprozität beruht mit der neuen soziologischen Überschrift: Gemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Feudalismus mit seinen historischen Erscheinungen als antiker Priester-Feudalismus, dem mittelalterlichen Feudalismus und der modernen Variante des Sozialismus, mit der neuen soziologischen Überschrift: Herrschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Privateigentumsgesellschaft in ihrer antiken kaufsklavenkapitalistischen und ihrer neuzeitlichen Variante mit freien Lohnarbeitern mit der neuen soziologischen Überschrift: Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Neuaufteilung der Soziohistorie in Gemeinschaft, Herrschaft und Gesellschaft bedeutet im Kern, dass diese drei Formationen nacheinander aber auch nebeneinander bestanden haben oder bestehen können und dass sie in ihrer ökonomischen Funktionsweise wesentlich unterscheiden. Dabei bedeuten die unterschiedlichen Wesensmerkmale, dass die eine Gesellschaftsformationen nicht bruchlos in die andere übergehen kann und umgekehrt. Einen- wie von der Lehre der sozialen Evolution unterstellt  graduellen Übergang der einen Gesellschaftsformationen in die andere gibt es gerade nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses wiederum bedeutet, dass man sich jede Formation eigenständig ansehen muss und es gerade auf den Zivilisationsbruch, beziehungsweise wie sich der Übergang von der einen zur anderen Formationen vollzieht, ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Publikationen, die er teilweise mit Otto Steiger geschrieben hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1979(mit Otto Steiger et al.)&lt;br /&gt;
Menschenproduktion: Allgemeine Bevölkerungstheorie der Neuzeit (suhrkamp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1984&lt;br /&gt;
Privateigentum, Patriarchat, Geldwirtschaft (suhrkamp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1995&lt;br /&gt;
Warum Auschwitz. Hitler´s Plan und die Ratlosigkeit der Nachwelt (rororo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1996 (mit Otto Steiger)&lt;br /&gt;
Eigentum, Zins und Geld (Rowohlt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1997&lt;br /&gt;
Die Erschaffung der Götter. Das Opfer als Ursprung der Religion (Rowohlt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 2000&lt;br /&gt;
Wie alt ist das Menschengeschlecht (mantis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 2003&lt;br /&gt;
Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen (orell füssli)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 2006 (mit Otto Steiger)&lt;br /&gt;
Eigentumsökonomik (metropolis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beleuchtet Gunnar Heinsohn sowohl die Zivilisationsbrüche als auch die jeweiligen Formationen menschlichen Zusammenlebens in einer Weise, die deswegen neu und revolutionär ist, weil sie eben bewusst darauf verzichtet, eine allgemeine Theorie der Gesellschaft oder der Zivilisation geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der zivilisationstheoretischen Untersuchungen spannt sich von der Entstehung des Homo sapiens, dem ökonomischen Überlebensmechanismus der Stammesgesellschaft, der Entstehung von Opferkulten und feudalem Priestertum am Beginn der Frühantike sowie der daraus entstehenden Religion, über das In-die-Welt-Kommen des Privateigentums und damit von Zins und von Geld über das monogame Patriarchat der okzidentalen Antike, bis zur massentotbringenden Geburtenkontrolle der frühen Neuzeit bis zur europäischen Bevölkerungsexplosion und der Verbreitung der europäischen Zivilisation auf der Grundlage der eigentumsbasierten Geldwirtschaft samt Zinsdruck, technischen Fortschritt und zahlreicher überschüssiger Söhne. Dieses Wissenschaftsprogramm beschreibt den Beginn einer Aufklärung, II. Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dipl.-Pol. Frank-C. Hansel&lt;br /&gt;
Eisenacher Str. 3&lt;br /&gt;
D-10777 Berlin</description>
    <dc:creator>Frank-C. Hansel (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frank-C. Hansel (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T10:24:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4918316">
    <title>Irgendwie gefällt mir das Bild des &quot;Steinbruchs&quot; in Bezug auf die Kommentare...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4918316</link>
    <description>Irgendwie gefällt mir das Bild des &quot;Steinbruchs&quot; in Bezug auf die Kommentare nicht. Es ruft bei mir die Assoziation hervor, dass man aus den zutage geförderten Steinen etwas herausmeißeln müsse, bevor es etwas Nützliches gibt. Das mag ja häufig so sein, aber es wird auch den Fall geben, dass ein Kommentar mehr Gehalt besitzt als der kommentierte Text. Und der Autor sollte gerade an solchen Perlen interessiert sein, die ihm Neues vermitteln oder Bekanntes unter einem anderen Blickwinkel darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Kommentaren auf einen Onlinebeitrag und einer Kneipendiskussion anlässlich eines gedruckten Artikels ist lediglich, dass man von letzterer als Autor im Allgemeinen keine Kenntnis hat. Aber die Diskussion kann in beiden Fällen in eine ganz andere Richtung gehen, als es der Intention des Verfassers entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ein bisschen weltfremd ist, ist die Rechtssprechung bzgl. von Kommentaren in Blogs oder Foren. Die Richter scheinen keine echte Vorstellung davon zu haben, welche Mengen an Text in manchen Onlinediskussionen produziert werden.</description>
    <dc:creator>Köppnick</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Köppnick</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T17:15:20Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4917059">
    <title>wie steht&apos;s mit &quot;Lese Zimmer&quot;???</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4917059</link>
    <description>Und &quot;Lese Zimmer&quot; ... so hiess es doch einmals schon?? Mein Vater hatte ein &quot;Lese Zimmer&quot; in das ich umgezogen wurde als die Fluechtlinge bei uns auftauchten, nebenan von seiner riesigen Bibliothek; in dem Lesezimmer schien aber auch was anderes vorgangen zu sein ausser Lesen zu seiner Lesezeit dort, was man herausfand als man durch die Regale im Lesezimmer stoeberte als neugieriges lesendes Kind.</description>
    <dc:creator>michael roloff (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michael roloff (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T03:58:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4913860">
    <title>Falsch vermutet:</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4913860</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/article.php?txtid=umbenennung&quot;&gt;&lt;font &gt;&quot;Lesesaal&quot;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-07T15:53:09Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/">
    <title>Von Verdeutschungen und sprachlichem Fremdenhass</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;FAZ Reading Room zu Die Wohlgesinnten&quot; height=&quot;394&quot; alt=&quot;FAZ Reading Room zu Die Wohlgesinnten&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/begleitschreiben/images/FAZ-Reading-Room-zu-Die-Wohlgesinnten.jpg&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4851393/&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; äusserte ich am Rande eine Kritik an dem (wie ich finde grässlichen) Anglizismus &quot;Reading Room&quot;, den die FAZ für ihren neu geschaffenes Bücherforum verwendet. Nun, es interessiert die FAZ natürlich nicht, wenn sich unsereiner von diesem Begriff geradezu angeekelt fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jonathan Littells &quot;Die Wohlgesinnten&quot; und Martins Walsers &quot;Ein liebender Mann&quot; wird nun Jutta Limbachs Buch &quot;Hat Deutsch eine Zukunft&quot; (mit der emphatisch überschriebenen Einführung &lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/article.php?txtid=einfuehrung&quot;&gt;&quot;Mehr Deutsch wagen&quot;&lt;/a&gt;) vorgestellt und die Thesen der Autorin diskutiert. Fast logisch, dass sich irgendwann die Frage stellt, warum man den englischen Ausdruck &quot;Reading Room&quot; verwendet und kein deutsches Wort finden wollte. Löblich, dass die FAZ dies nun seit dem 02. Mai mit Lesern diskutiert  mit dem merkwürdigen Untertitel in der Fragestellung: &lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/leser_forum.php?rid=11&quot;&gt;&quot;Darf dieses Forum &apos;Reading Room&apos; heissen?&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkwürdig deshalb, weil es kaum um ein &quot;dürfen&quot; geht  eher um ein &quot;müssen&quot;. Immerhin, es darf diskutiert werden. Wie schon vorher ist der Aufwand beträchtlich, die Software sehr gut. Die Beiträge werden moderiert  das ist bei der FAZ üblich. Bis zum 10. Mai will man Stimmen sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Der &quot;Reading Room&quot; ist meiner Meinung nach ein gelungenes, multimediales Angebot  fast könnte man es &quot;zeitgemäss&quot; nennen, wenn dies nicht ein bisschen negativ klingt. Der gute, alte Fortsetzungsroman wurde auf &quot;Web 2.0&quot; getrimmt. Das hat ja mit der Qualität der vorgestellten Bücher zunächst einmal nichts zu tun. Ich finde es auch weitgehend überflüssig, den &quot;Reading Room&quot; abzulehnen, weil es letztlich nichts anderes ist als ein Vermarktungsinstrument für Neuerscheinungen. Es ist natürlich mit kommerziellem Hintergrund (d. h. es geht darum, das Buch zu verkaufen)  aber das, was geboten wird, ist mehr als ein dröger Appetithappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Vorschläge zu einer deutschen Bezeichnung trudelten am Freitag ein und auch ich hatte &lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/leser_forum_comment.php?rid=11&amp;tid=93#eintrag&quot;&gt;einen Kommentar hinterlassen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser blieb nicht ohne Resonanz. Wenige Stunden später nahm  ohne den Kommentar direkt zu zitieren  einer der Experten, Hans-Martin Gauger, &lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/leser_forum_comment.php?rid=11&amp;tid=110#eintrag&quot;&gt;hierzu Stellung&lt;/a&gt;. Und flugs wurde ich (und auch indirekt einige andere Kommentatoren, die sich fast ausnahmslos für einen deutschen Namen aussprachen) als &lt;i&gt;sprachlicher Nationalist&lt;/i&gt; bezeichnet, der &lt;i&gt;sprachliche[n] Fremdenhass&lt;/i&gt; praktiziere. Gauger geht noch weiter. In professoralem Duktus wird &lt;i&gt;Deutschtümelei, wie wir sie nie mehr haben wollen&lt;/i&gt; entdeckt. Gauger unterstellt, ich hätte geschrieben, dass &lt;i&gt;das unpassendste deutsche Wort besser als das passendste englische&lt;/i&gt; sei. Das ist erkennbar mitnichten der Fall. Für jemanden wie Gauger, immerhin Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, muss das offenkundig sein, also ist seine Unterstellung nur bösartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf des Kommentars &quot;übernimmt&quot; er dann einen meiner Vorschläge (Lesesaal), weil dies die äquivalente &lt;i&gt;Verdeutschung&lt;/i&gt; von &quot;Reading Room&quot; sei. Er argumentiert damit ähnlich wie &lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/leser_forum_comment.php?rid=11&amp;tid=94#eintrag&quot;&gt;Jürgen Schiewe&lt;/a&gt;, der auch Probleme mit &quot;Verdeutschungen&quot; hat. Die Frage eines Lesers, worin &lt;tt&gt;dieses&lt;/tt&gt; Problem denn bestehen soll, ist derzeit noch unbeantwortet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Konsequenz bedeutet ein solches Vorgehen: Man sucht einen Anglizismus, den man dann möglichst treffend ins Deutsche überträgt. Das klingt irgendwie paradox. Ausgerechnet Intellektuelle, die sich für die Pflege der deutsche Sprache einsetzen sollen, sehen die Anglizismen mit einer gewissen Nonchalance.

&lt;hr /&gt;
&lt;big&gt;&lt;b&gt;AKTUALISIERUNG&lt;/b&gt; 07.05.08 - 17:30 Uhr&lt;/big&gt;: Die Umbenennung erfolgt in &lt;a href=&quot;http://readingroom.faz.net/limbach/article.php?aid=29&amp;newentry=1#eintrag&quot;&gt;&lt;font &gt;&quot;Lesesaal&quot;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Uwe Ebbinghaus in der Begründung: &quot;Deutschtümelei? - Iwo! Eher ein Experiment mit der Hypothese, dass das Deutsche auch Entwicklungen der neuen Medien angemessen benennen kann.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na also.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://begleitschreiben.twoday.net/topics/Splitter&quot;&gt;Splitter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T15:53:00Z</dc:date>
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    <title>Ja, diese Adresse ist schon belegt...</title>
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    <description>(Ich vermute, es bleibt bei &quot;Reading Room&quot;.)</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4910771">
    <title>www.lesesaal.de</title>
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    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4737228/#4910449">
    <title>&lt;i&gt;Sie sollten nicht aus einzelnen Kommentaren auf &quot;die Leser&quot; schließen.&lt;/i&gt;&lt;br...</title>
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    <description>&lt;i&gt;Sie sollten nicht aus einzelnen Kommentaren auf &quot;die Leser&quot; schließen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Sie haben recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;weil man das Problem so völlig anders sieht, dass sich kein Diskussionsanfang bietet&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Kommentierer sah es ja anders und hat das artikuliert - was nicht schlimm ist. Aber nur artikuliert - und nicht argumentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;weil es zum Thema gute, ausführliche Bücher gibt &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Dann braucht man das auch nicht lesen; stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines ist aber sicherlich richtig: Meine Ereartungshaltung ist zu hoch. Als könne ein solches Pamphlet &quot;die Welt verändern&quot;.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
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    <title>Mehr denken, weniger kommentieren</title>
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    <description>Sie sollten nicht aus einzelnen Kommentaren auf &quot;die Leser&quot; schließen. Es gibt viele Gründe, nicht zu kommentieren. Z.B. weil man das Problem so völlig anders sieht, dass sich kein Diskussionsanfang bietet. Z.B. weil es zum Thema gute, ausführliche Bücher gibt (aktuell etwa der Weyh). Z.B. weil man sich (durch den Beitrag) gut informiert fühlt und keinen Senf abzugeben hat. Ob in Blogs oder Versammlungen, aus der Tageszeitungsleserschaft oder sonstwo: es ergreifen immer nur einige wenige das Wort.</description>
    <dc:creator>Wahnsinn Deutschland (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wahnsinn Deutschland (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T07:45:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4910278">
    <title>Es geht nicht darum, Wörter französischen oder sonstigen Ursprungs auch nicht mehr...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4910278</link>
    <description>Es geht nicht darum, Wörter französischen oder sonstigen Ursprungs auch nicht mehr zu verwenden; ein Purist bin ich nicht. Insofern ist &quot;Salon&quot; nicht schlecht. Es geht nur darum, &quot;ohne Not&quot; ein englisches Wort zu nehmen, ohne sich einmal fünf Minuten zu überlegen, ob es nicht eine adäquate deutsche Entsprechung gibt. Dass man sich das bei der FAZ erst so spät überlegt, zeigt einiges. Im übrigen: Wie löst man das Problem mit der Netzadresse &quot;http://readingroom...&quot;, wenn man eindeutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit der Gemütlichkeit sehe ich ähnlich. Wobei ich in (Wiener) Caféhäusern selten Muße zum Lesen fand; inzwischen stört mich der Zigarettenrauch derart, dass ich sowas ganz meide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht, warum man aus der Kulturtechnik des Lesens so unbedingt ein &quot;Ereignis&quot; (in Gottes Namen auch &quot;Event&quot;) machen will. Ich kenne den Lesesaal in der Stadtbibliothek meiner Heimatstadt auch als absoluten Ruheort. Manchmal habe ich mich da auch einfach nur hingesetzt, weil es der einzige ruhige Raum war und störendes &quot;Schwätzen&quot; spätestens nach einer Minute moniert wurde.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T06:25:36Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4910003">
    <title>Was, die Bayern haben verloren? Ja, dürfen die denn das überhaupt?&lt;br /&gt;
Ich...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4910003</link>
    <description>Was, die Bayern haben verloren? Ja, dürfen die denn das überhaupt?&lt;br /&gt;
Ich bin entsetzt!&lt;br /&gt;
Ich habe ja nur gehört, dass sie schlecht gespielt haben. Aber muss man denn gleich auch verlieren?</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-05T20:42:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4909992">
    <title>Ich sollte wohl zuerst alle Kommentare lesen, bevor ich mir hier den Mund zu voll...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4905380/#4909992</link>
    <description>Ich sollte wohl zuerst alle Kommentare lesen, bevor ich mir hier den Mund zu voll nehme. Zuerst plädiere ich einmal darauf, die Toiletten in Zukunft mit &quot;shitting room&quot; zu bezeichnen, wobei Toilette und Pissoir auch nicht typisch deutsche Wörter sind.&lt;br /&gt;
Beim &quot;Reading Room&quot; beschleicht mich eine andere Art von Unbehaglichkeit. Hier haben uns die Angelsachsen oder zumindest die Amerikaner eine Kultur voraus, die wir nicht kennen. (Das kann man eigentlich nur ganz selten behaupten.) Aber erst in Amerika habe ich vor 34 Jahren gelernt, dass man sich in einer Bibliothek nicht einfach etwas ausborgt, sondern den Platz zum Studieren verwendet - und eben auch zum Lesen. Und wenn ich in ein Buchgeschäft, z.B. Borders, gehe, dann ist das ein Tagesausflug, weil man sich in den Büchern festlesen kann. Es gibt Fauteuils und Snacks und der Laden wird der Platz für ein Lese-Event, nein für ein Lese-Ereignis.&lt;br /&gt;
Dieses Reading Room insinuiert mit seiner Englischsprachigkeit eine Gemütlichkeit, die wir dort gar nicht erwarten, die aber wir hingegen in der Form nicht kennen. Hugendubel kann mich da über nicht begeistern, obwohl sie sich ja an das amerikanische Modell anlehnen.&lt;br /&gt;
Wo man wirklich lesen kann (wenn auch nur Zeitungen und Illustrierte) und wo die Gemütlichkeit ihren Platz findet, ist das Wiener Café, allenfalls auch Kaffeehaus genannt. Betonung auf der zweiten Silbe. Kein teutonischer Kaffe.&lt;br /&gt;
Und überhaupt &quot;reading&quot;. Wer kann den heute noch lesen? Wer nimmt sich die Zeit. Gerade im Internet, gerade im Web2.0? Was ist ein Reading Room? Eine rest station between two fucks.&lt;br /&gt;
Ich biete &quot;Salle d&apos;amusement littéraire&quot; an.</description>
    <dc:creator>steppenhund</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 steppenhund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-05T20:40:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4906913">
    <title>Originale?</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4906913</link>
    <description>Da sie mir in den allermeisten Produktkategorien schnuppe waren / sind, habe ich mir früher oft den Spaß gemacht und in Fernost bewusst offensichtliche Fälschungen gekauft. Waren immer gern genommene Geschenke (vor allem bei Uhren)! Heute würde man wohl gleich beim Zoll Probleme damit bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: Wenn man sich überlegt, dass einmal eine heute noch führende Wirtschaft, nämlich die von Japan, auf dem Prinzip aufbaute &quot;Nimm&apos;s auseinander und bau&apos;s billiger - und womöglich besser - wieder zusammen&quot; und man die Umwälzungen der Volkswirtschaften anderswo damit in Verbindung sieht, kann man vielleicht auch ermessen, was da alles noch an Verwerfungen auf die globale Weltwirtschaft zukommt. Das muss man dann wohl auch übel nehmen - mit den Nebeneffekten auf andere Bereiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits entlasten die eindeutigen &quot;Bösewichte&quot; natürlich auch: Man selber kann erst mal weitermachen, bis genug Druck zum Handeln zwingt.</description>
    <dc:creator>en-passant (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 en-passant (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T16:41:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4905468">
    <title>In diese Kategorie</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4905468</link>
    <description>fallen auch die medialen Aktivitäten gegen Produktpiraterie. Sicherlich, es gibt teilweise schreckliche Fälschungen. Aber etliches, was da als Fälschung angezeigt wird, ist entweder eine äusserlich unterscheidbare Kopie oder schlichtweg als Fälschung sofort erkennbar - über den Preis. Eine Gucchi-Tasche, die im Original 2000 Euro kostet und auf irgendeinem Flohmarkt für 50 Euro zu bekommen ist, KANN kein Original sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Käufer MUSS das wissen. Die Marke behält ihren Mythos und der Käufer ist froh, prahlen zu können. Geschädigt wird letztlich niemand, da jemand, der 50 Euro auf dem Flohmarkt bezahlt, niemals in der Lage ist, den Originalpreis zu bezahlen.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T17:24:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4905423">
    <title>Gut beobachtet!</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4905423</link>
    <description>(Jedenfalls wäre mir das, da ohne Interesse an Fußball, komplett entgangen.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir in dem Zusammenhang mit diesen Ländern manchmal auffällt  übrigens dann auch bei mir selber, in der Bereitschaft, China gleich wieder alle Schäbigkeiten zuzutrauen (etwa wenn ich mal wieder einen schlecht funktionierenden USB-Stick von dort beziehe: ich will den niedrigen Preis, aber nicht dessen Neben-, sprich Wackeleffekte)  was mir also manchmal auffällt, ist, dass es da so ein schleichendes, unklar konsensuales europäisches Beleidigtsein gibt, jetzt wirklich in einer &quot;multipolaren&quot; Welt mit vielen Gleichrangigen angekommen zu sein, immerhin ja auch mittels der eigenen Aufpäppelungen: Und die danken es dann, indem sie einen  dazu auf je eigene Weise - auf allen möglichen Seitenwegen überholen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, diese unterschwelligen Abfälligkeiten bei vielen Sachen kommen zum Teil da her  d.h. sie sind dann tatsächlich oft nur mehr unsachlich. Aber immerhin: Bei manchen Dingen können noch WIR die Nase rümpfen! &lt;br /&gt;
(Trotz Milliarden-Korruptionen, Nord-Süd-Auspowerung, Liechtenstein-Connections... Ziwelichtigkeiten und Abenteuern einer Bananen-Repubkik würdig.)</description>
    <dc:creator>en-passant (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 en-passant (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T16:51:15Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4904895">
    <title>Nachdem ich den TT-Beitrag nun gesehen habe, verstehe ich Ihre Anmerkungen tatsächlich...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4904895</link>
    <description>Nachdem ich den TT-Beitrag nun gesehen habe, verstehe ich Ihre Anmerkungen tatsächlich besser. Die Doppelzüngigkeit wirkt natürlich besonders krass vor dem Hintergrund, dass ausgerechnet einem Gegner der Bayern finanzielle Investitionen für den Erfolg negativ angelastet werden, von den sprachlichen Bosheiten ( Verein von Putins, bzw. Medwedews Gnaden) ganz zu schweigen.</description>
    <dc:creator>blackconti</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 blackconti</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T09:57:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4903945">
    <title>Ich sehe zwar die Frau Mioska, aber aber das Ladesymbol dreht und dreht sich, und...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4903945</link>
    <description>Ich sehe zwar die Frau Mioska, aber aber das Ladesymbol dreht und dreht sich, und dreht sich...ich versuch&apos;s später nochmal.</description>
    <dc:creator>blackconti</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 blackconti</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-02T16:07:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4903847">
    <title>Der Link...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4903847</link>
    <description>im Beitrag funktioniert aber; man kann Anmoderation und Beitrag  dort sehen.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-02T15:13:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4903722">
    <title>Zwar habe ich die Tagesthemen gestern nicht gesehen, kann mir aber die beschriebene...</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/#4903722</link>
    <description>Zwar habe ich die Tagesthemen gestern nicht gesehen, kann mir aber die beschriebene Tendenz des Beitrags lebhaft vorstellen, da ich vorhin auf Tagesschau.de im Nachrichtenüberblick ( zwischenzeitlich nicht mehr aktuell) doch ziemlich verwundert über den wichtigen Hinweis war, dass Petersburg von höchster staatlicher Stelle unterstützt werde. Naja, dannn  kein Wunder. dachte ich so bei mir und grinste stillvergnügt in mich hinein. &lt;br /&gt;
Das Verhalten als schlechte Verlierer korreliert aus trefflichste mit dem euphorischen Jubel der Sportredaktionen bei jedem Bayern-Sieg über Rostock oder Bielefeld, wo doch vom 1. Spieltag an feststeht, dass die Bayern Meister werden . Das ist alles nur noch peinlich.</description>
    <dc:creator>blackconti</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 blackconti</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-02T14:04:40Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/">
    <title>Schlechte Verlierer</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4903634/</link>
    <description>Bayern München hat gestern das UEFA-Pokal Halbfinalspiel gegen Zenit St. Petersburg mit 4:0 verloren. Ein desaströses Ergebnis  gerade, wenn man das Spiel gesehen hat und die Art und Weise, wie man vorgeführt wurde. Den &quot;Tagesthemen&quot; war diese Niederlage der Aufmacher wert. Die &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video312370.html&quot;&gt;Anmoderation von Caren Miosga&lt;/a&gt; kann man allerdings als reichlich tendenziös bezeichnen: Bayern München habe &lt;i&gt;auch noch&lt;/i&gt; gegen Zenit St. Petersburg verloren, ein Verein, der bis vor kurzer Zeit &lt;i&gt;noch keinen wirklichen Namen&lt;/i&gt; gehabt habe und von &lt;i&gt;höchster staatlicher Stelle&lt;/i&gt; viel &lt;i&gt;rausgesponsert&lt;/i&gt; werde, und zwar vom &lt;i&gt;reichen Gasproduzenten&lt;/i&gt; &quot;Gazprom&quot; (übrigens auch Sponsor von Schalke 04). Zenit sei ein Verein &lt;i&gt;von Putins Gnaden&lt;/i&gt; und der neue Präsident Medwedew sei noch ein viel grösserer Fan (wow). Frau Miosga kann die Pejorationen kaum noch zügeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die bösen Russen: Sie korrumpieren doch tatsächlich den schönen Fussball mit  Geld! Als würden die Bayern-Spieler in Naturalien ausbezahlt. Kein Wort  auch im Bericht von Stephan Stuchlik nicht -, wie katastrophal die Leistung des FC Bayern war. Stattdessen wird fast jede Äusserung über Zenit mit abfälligem Unterton begleitet. Das man jetzt ein neues Stadion bekommt  auch das wendet man gegen Zenit. Einen ähnlichen Bericht über den Stadionbau des (Noch-)Zweitligisten Hoffenheim (= SAP !) habe ich noch nicht in den &quot;Tagesthemen&quot; gesehen. Übrigens: Warum auch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dick Advocaat (man frage die Fans von Borussia Mönchengladbach einmal, was dieser Trainer zu leisten vermag) möchte nichts über &quot;Gazprom&quot; sagen. Prompt wird dies dem Verein angelastet. Dass man  aus irgendwie begreiflichen Gründen - noch nie einen Trainer oder Spieler eines deutschen Vereins etwas Negatives über den Sponsor hat sagen hören  Stuchlik kümmert das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein Wort darüber, dass der Verein schon vor der Sponsorenschaft durch &quot;Gazprom&quot; Erfolge feierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Untertöne bei anderen europäischen Spitzenmannschaften hört man nur noch, wenn es um Silvio Berlusconi geht. Gestern hätte sich doch ein Bashing des Sponsorentums angeboten  beim FC Chelsea (Michael Ballack spielt dort allerdings derzeit), der das Champions League-Endspiel erreicht hatte. Aber kein &quot;Tagesthema&quot;-Thema über die kolportierten 800 Millionen Euro, die der (russische!) Milliardär Abramowitsch in den Verein in den letzten Jahren investiert haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann und sollte sicherlich Kritik an den politischen Zuständen in Russland üben. Das Land driftet seit Jahren politisch in ein oligarchisches System ab; eine Demokratie sieht deutlich anders aus. Aber Russland setzt ökonomisch (wie im übrigen auch China) auf den Kapitalismus. Mit dieser Entwicklung tut man sich im Westen offensichtlich schwer, da die vorherrschende Doktrin eine Kausalität zwischen Demokratie und Kapitalismus (bzw. Marktwirtschaft) behauptet. Dies zeigt sich als erkennbar falsch. Daher kommen Miosga &amp; Co. offensichtlich auf die Idee, den Kapitalismus der Russen zu verdammen, während man den des Westens als normal nimmt. Irgendwie merkwürdig. So verhalten sich normalerweise schlechte Verlierer.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://begleitschreiben.twoday.net/topics/Medien&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-02T13:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4873932/#4902269">
    <title>commentar zum commentar zum....</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4873932/#4902269</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://jes.sagepub.com/cgi/pdf_extract/22/1/103?ck=nck&quot;&gt;http://jes.sagepub.com/cgi/pdf_extract/22/1/103?ck=nck&lt;/a&gt; here is  link to something about DER BUTT...GRASS and HANDKE both being cooks ought to make peace and break bread together. There was also last year&apos;s incident of Handke saying every 17 year old knew about the SS, a shame etc. What did P.H. know as a 17 year old in 1959 about politics??? you have to be  from a family that got severely involved in politics a family that talks to become politicized at an early age. &quot;grass dances like an elephant&quot; the american critic irving howe observed, rather unfairly also about Blechtrommel... but it is true, he is awfully cumbersome compared to handke... on the other hand, handke&apos;s sole subject in his prose is himself... so i read him for the way he writes.... chiefly.. that is for his self.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i believe that das reich-kanickel then tried to make peace, he kept writing handke and handke claimed to have sent the letters back unopened but rr, as an old polish spy, could tell whether a letter had been opened and glued back shut. that reminds me of handke once admitting how he could lie like the dickens. i know of other instancees. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rr  hat sich handke gegenueber von einer kleinlichkeit benommen die ihm alles paebstliche wegtut. handke of course especially hated the fact that unseld, the smart gauner, then used rr for commercial puposes at insel verlag! vide NIEMANSBUCHT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
well, Langsame Heimkehr was mostly written in ny in the hotel adams and turned into a fragment. and he told his then farrar strauss editor [nancy maseiles].. that he had fucked it up. i couldn&apos;t care less that his original grandiose plan came to naught. the Alaska chapter is all that really counts and then the bit around san francisco. perhaps handke gave it another try  in spain. he was really stuck, he had carried the opening sentence with him for years, and then didn&apos;t get anywhere, got no traction, he recently claimed that that was the only time he had some pills prescribed; another lie; i know that he fiddled a bit with it after he left n.y. whether in spain or the south of france prior to the &apos;lesson of st. victoire&apos;... there is more about this in DEM HANDKE AUF DIE SCHLICHE...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
perhaps berger got the preis for his essays. that preis is not entirely unpolitical as literary politics  go.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so much for now. gotta run.&lt;br /&gt;
x&lt;br /&gt;
mr</description>
    <dc:creator>michael roloff (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 michael roloff (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T18:58:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4901791">
    <title>Kunst der Formulierung</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4901791</link>
    <description>Ich glaube, Sie übertreiben mit der &quot;Gemeinschafts-Gesinnung&quot;. Aus Erfahrungen der letzten Monate kann ich fast nur den Niggemeier-Blog heranziehen. Fast alle anderen Blogs, die ich besuche, haben entweder keine oder wenige Kommentare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl von &lt;i&gt;90 bis 95 Prozent des Kommentariats&lt;/i&gt;, die &lt;i&gt;konvergierende Positionen&lt;/i&gt; vertreten, halte ich für übertrieben. Beispielsweise wird Niggemeier in &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/fehler-im-system-korrektur/&quot;&gt;diesem Beitrag&lt;/a&gt; teilweise ziemlich hart angegangen. Auch in den in meinen Beiträgen genannten Artikeln gibt es eine Vielzahl von divergierenden Meinungen. Die Frage ist nicht, DASS es einen Dissens gibt, sondern WIE dieser formuliert wird. Etliches, was Niggemeier stehenlässt, weil &quot;nur&quot; er beleidigt wird, hätte ich bei mir immer gelöscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde die Zahl bei ihm bei ungefähr 70:30 - bei einigen Themen vielleicht 60:40 ausmachen. Das Problem ist - das hatte ich beschrieben - dass sehr oft die Metadiskussion über die mediale Verarbeitung eines Themas verlassen wird und das eigentliche Thema selber diskutiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielleicht anderen glaube ich, dass es einen &lt;i&gt;Austausch von Argumenten&lt;/i&gt; mit einer gewissen Klientel nicht bzw. über Blogs nicht geben kann. Das hat mehrere Gründe - einer ist, dass sehr schnell das &quot;Argument&quot; verlassen wird. Sehen Sie sich aber die Diskussion bei Niggemeier über Scientology an. Dort wurde der Verfechter der CoS nicht verbissen - die Diskussion drehte sich eben nachher nur im Kreis, weil alles gesagt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wirklich fruchtbare und geistreiche Diskussion im Netz habe ich selten erlebt. Das geht vielleicht auch gar nicht und wäre zuviel Erwartung, die man hineinprojiziert. Ich stimme Ihnen zu, dass es viele dichte und enge &quot;Communities&quot; gibt, die bereits ansatzweise jeden kritischen Kommentator verbeissen. Aber wir im richtigen Leben gibt es auch Leute, mit denen man sich nicht unterhalten kann. Aber deshalb gibt man die Kommunikation nicht auf, oder?</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T14:14:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4901640">
    <title>&quot;Gemeinschafts-Gesinnung&quot;</title>
    <link>http://begleitschreiben.twoday.net/stories/4892020/#4901640</link>
    <description>Maifeiertag, regnerisches Wetter, schon draußen gewesen, keine Lust, was Sinnvolleres zu machen, also gebe ich hier einen Kommentar ab. (So viel zur Frage: &quot;Warum kommentiert man auf Blogs?&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter oben war von einer eventuellen &quot;Gemeinschafts-Gesinnung&quot; in Blog-Diskussionen die Rede. Genau dieses Phänomen des Strebens nach &quot;Meinungseinfalt&quot; verleidet mir in der Regel die Teilnahme an Debatten im weltweiten Netz. Ganz egal, ob man sich sog. &quot;Hassblogs&quot; oder preisgekrönte Web-Tagebücher wie das von S. Niggemeier ansieht: In der Regel vertreten 90 bis 95 Prozent des Kommentariats konvergierende Positionen, die meistens auch mit der mehr oder minder stark durchschimmernden Tendenz des Blog-Betreibers koinzidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir beim Beispiel des Niggemeier-Blogs. Kommentare zu Einträgen über die Themen Islam, Ausländer etc. braucht man gar nicht mehr zu lesen, denn es steht von vornherein fest, welche Entwicklung die Diskussion nimmt: Nach etlichen übereinstimmenden Kommentaren melden sich eine Handvoll Abweichler zu Wort. Einige davon sind wirkliche Hetzer. Meistens finden sich in der Widerspruchsgruppe aber auch eine bis drei Personen, die eine differenzierte Meinung auf einem hohen sprachlichen und intellektuellen Niveau vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortführer der Mehrheitsposition machen sich so gut wie nie die Mühe, zwischen diesen beiden Arten des Dissenses zu unterscheiden. Mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit wird im Sinne der &quot;Meinungshygiene&quot; (meine Wortwahl ist bewusst provokant) die Nazi- oder Rassisten-Keule ausgepackt und wahllos gegen jeden Andersdenkenden verwendet. Die Abweichler werden hinausgebissen und somit wird jede Form des Austauschs von Argumenten im Keim erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Was bei Niggemeier passiert, geschieht unter anderen Vorzeichen auch in allen übrigen Meinungs-Blogs, die ich kenne. Deshalb scheint es mir mittlerweile nur noch sinnvoll, in &quot;Hilfs-&quot; bzw. &quot;Problembehebungsblogs&quot; zu kommentieren, weil die Benutzerbeiträge dort wirklich einen - um G. Keuschnigs Formulierung zu übernehmen - &quot;Mehrwert generieren&quot;.</description>
    <dc:creator>No Comment (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 No Comment (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T12:34:07Z</dc:date>
  </item>


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